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CO2-Reduzierung vereinbart

Hapag-Lloyd und Kühne + Nagel haben sich zu einer deutlichen Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen im gemeinsamen Containertransport verpflichtet.

Mit einer Flotte von 215 Containerschiffen und einer Gesamttransportkapazität von 1,6 Millionen TEU ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien.

Der „Carbon and Sustainability Pact“, den beide Unternehmen nun abgeschlossen haben, sieht vor, die CO2-Emissionen pro von Hapag-Lloyd bewegtem Container bis 2020 im Vergleich zu 2017 um 17 % zu reduzieren. Die Übereinkunft des größten Seefrachtlogistikers mit einer der größten Containerlinienreedereien der Welt sieht darüber hinaus Potenzial für weitere Einsparungen auf ausgewählten Routen.

Wahlmöglichkeiten

In dem Dokument machen beide Unternehmen deutlich, dass sie „die einzigartige Möglichkeit wahrnehmen wollen, die Logistikbranche zu beeinflussen.“

Durch die Kooperation beider Unternehmen erhalten Kunden von Kühne + Nagel auf Basis transparenter Daten Wahlmöglichkeiten. So ermöglicht Hapag-Lloyd Kühne + Nagel, Angaben zu den CO2-Emissionen der Schiffsflotte, die zuvor von der unabhängigen Clean Cargo Working Group (CCWG) verifiziert wurden, in der Kommunikation mit Kunden zu verwenden.

White Paper zum Thema

Schutz der Umwelt

Mit ihrem „Carbon and Sustainability Pact“ verpflichten sich die beiden Unternehmen zudem zu einer Reihe von weiteren Maßnahmen zum besseren Schutz der Umwelt. So sollen beispielsweise Leercontainerbewegungen optimiert und Alternativen für den LKW-Transport per Schiff oder Bahn identifiziert werden. Außerdem sollen nach Möglichkeit modernste und umwelteffiziente Kühlcontainer und, wo sinnvoll, Container mit Stahl- statt Holzböden verwendet werden.