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Container-Tetris

Millimeterarbeit: So schafft es Gefco, zwei Traktoren sicher in einen 40-Fuß-Container zu verladen.

Von
Transportlogistik Gefco Case New Holland Verladung Nutzfahrzeuge
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© Gefco, CNH, Collage: Lang

Frage: Passen zwei Traktoren in einen Container? Antwort: Ja es geht! Aber es ist eine unglaubliche Fummelei…

Die Traktoren der Maxxum-Serie von Case New Holland (CNH) sind laut Datenblatt exakt 2.205 mm breit, 2.930 mm hoch und je nach Modell bis zu 4.532 mm lang. Ein 40 -Fuß High Cube Container hat Innenmaße von 2.348 x 2.699 x 12032 mm (Breite x Länge x Höhe).

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© Gefco, CNH, Collage: Lang

Frage: Passen zwei Traktoren in einen Container? Antwort: Ja es geht! Aber es ist eine unglaubliche Fummelei…

Die Traktoren der Maxxum-Serie von Case New Holland (CNH) sind laut Datenblatt exakt 2.205 mm breit, 2.930 mm hoch und je nach Modell bis zu 4.532 mm lang. Ein 40 -Fuß High Cube Container hat Innenmaße von 2.348 x 2.699 x 12032 mm (Breite x Länge x Höhe).

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Anfang dieses Jahres hat Gefco von CNH den nicht ganz alltäglichen Auftrag bekommen, 350 bis 400 Traktoren der Maxxum-Serie (110 bis 140 PS) für den Transport nach Australien in Container zu verladen (im Fachjargon: „stuffing“). Produziert werden sie im CNH-Werk in St. Valentin, nur wenige Kilometer vom Gefco-Standort entfernt. Gefco zeichnet für die Zulieferlogistik von CNH verantwortlich und liefert für die Produktion benötigte Teile just-in-sequence an. Das Stuffing von Traktoren erweitert die Partnerschaft jetzt um eine weitere Leistung.

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Aufgrund der minimalen Toleranzen zwischen Traktor und Container müssen die Fahrzeuge vor dem Verladen teilweise demontiert werden. Zwei Mitarbeiter brauchen etwa zwei Stunden für die Demontage. Dabei werden unter anderem die Räder, Kotflügel und Seitenstufen zum Einsteigen entfernt.

Damit die Traktoren die letzten Meter vom Gefco-Lager bis in den Container fahren können, bekommen sie Stahlräder.

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Noch ist der Container leer. Aber nicht mehr lange...

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Als erstes werden die acht Räder (für zwei Traktoren) in den Container gerollt ...

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... und gerollt...

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... und gerollt...

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... und an der Stirnseite des Containers befestigt.

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Manche Räder lassen sich mit dem Stapler transportieren...

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Es gibt zwar spezielle Reifengreifer für Stapler, doch bei der geringen Stückzahl rentiert sich deren Benutzung nicht. Die klassische Gabel tut es schließlich auch.

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Als nächstes verstauen die Mitarbeiter die abmontierten Traktorteile. Dieses sind in holzkantenverstärkten Kartons verpackt und mit Luftpolstern geschützt.

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Dann rollt der erste Traktor an. Im Schritttempo, versteht sich.

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Der Anblick der Stahlräder ist gewöhnungsbedürftig.

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Gleich wird es heikel.

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Es geht um zwei bis drei Zentimeter. Wäre die Rampe schief oder das Gefälle zu steil oder zu flach, würde der Traktor aufsitzen.

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Sieht gut aus...

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... geschafft! Zuletzt werden mit der Nagelpistole Holzkeile am Boden angebracht um zu verhindern, dass sich die Traktoren beim Transport bewegen.

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Es dauert circa 45 Minuten, bis ein Container beladen ist. Vom Gefco-Lager geht es zum Hafen Rotterdam. Dort werden die Container verschifft und über die üblichen Seerouten nach Australien (Perth, Melbourne oder Brisbane) gebracht. Etwa sieben Wochen dauert die Reise. Da in Australien gerade die Erntezeit beginnt, werden sie dort bereits sehnlichst erwartet.