Kommissionierung

Coronavirus: Infektionsschutz im Lager

In den Lagern gibt es einige Infektionsquellen, wie der direkte Kontakt zu Kollegen oder die gemeinsame Nutzung von Wearables. So können Logistikunternehmen ihre Mitarbeiter schützen und gleichzeitig die Arbeit im Rekordtempo meistern.

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Das Infektionsgeschehen fordert die Kommissionierer heraus.

2020 war ein gutes Jahr für die Logistik. Während der stationäre Einzelhandel strauchelte, legte der Onlinehandel in der Pandemie deutlich zu. Allein im vierten Quartal des vergangenen Jahres sind die Umsätze im Onlinehandel laut einer Verbraucherstudie des BEVH im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent angestiegen. Die Logistik spielt in der aktuellen Pandemie also eine ganz entscheidende Rolle. Während für viele Arbeitnehmer Kurzarbeit und Homeoffice zur neuen Normalität geworden sind, arbeiten die Logistikzentren und ­-Lager auf Hochtouren. Das Arbeiten im Homeoffice ist weder als Lagerleiter, noch als Kommissionierer oder Qualitätsmanager möglich. Bereits vor der Corona-Pandemie arbeiteten mehr als 600.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland in der Logistikbranche.

In Zeiten von nach wie vor hohen Infektionszahlen und wachsender Sorge angesichts sich ausbreitenden Corona-Mutationen, hat der Schutz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Lager höchste Priorität. Doch in einem Lager ist die Etablierung von wirksamen Infektionsschutzmaßnahmen nicht ganz einfach, denn in Logistikzentren wird kommissioniert, verpackt, verladen. Diese Aufgaben erfordern Mobilität und Kontakt, um fehlerfrei und effizient erledigt zu werden.  

Hygienemaßnahmen umsetzen

Um Infektionen im Lager zu vermeiden, gilt es die gängigen Infektionsschutzmaßnahmen sorgfältig umzusetzen Ein weiteres Hilfsmittel liefert der auf die Pick-by-Vision-Kommissionierung spezialisierte Anbieter Picavi: Das Unternehmen aus Herzogenrath bei Aachen hat seine Kommissionierlösung mit der neuen Funktion „Push-Notifications“ um die Welt der Sprachnachrichten erweitert. Damit sind Nachrichten visuell und auditiv versend- und abrufbar. So werden die persönlichen Kontakte zwischen dem Leitstand und den Mitarbeitern auf der Fläche verringert.

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© Vision Push

Picavi ermöglicht "Push-Notifications", wodurch Nachrichten visuell und auditiv versend- und abrufbar werden.

Wearables reinigen und Infektionsquellen minimieren

Beim Thema Desinfektionsmittel empfiehlt Picavi den Einsatz von alkoholfreien, begrenzt viruzid wirkenden Desinfektionstüchern, die üblicherweise auch in Krankenhäusern für die Entkeimung von technischen Geräten verwendet werden. Ein positiver Nebeneffekt: Die regelmäßige Reinigung der Datenbrillen trägt zur längeren Haltbarkeit und Betriebszeit bei.

Kontaktlose Sprachbefehle

Insbesondere die aktuelle Covid-19-Pandemie hat gezeigt, dass die Wahl der Kommissioniermethode durchaus Einfluss auf das Infektionsrisiko haben kann. Mit Pick-by-Vision kann der Kommissioniervorgang beispielsweise größtenteils kontaktlos abgewickelt werden. Die Brille wird nur zum Aufziehen und Anschalten sowie beim Absetzen angefasst. Die Steuerung und die gesamte Kommunikation erfolgen bei Picavi kontaktlos über eingebaute Voice-Komponenten. Die Mitarbeiter steuern die Datenbrillen mit kurzen Sprachbefehlen und erhalten über das Display alle wichtigen Informationen. Auch die Interaktion mit zusätzlichen Hardware-Devices kann optional komplett entfallen.