Lokalaugenschein

Das DPD Superhub in Hinckley

dispo hat sich das größte Paket-Verteilzentrum Europas in der Nähe von Birmingham angesehen.

KEP DPD
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Rund 114 Millionen Euro steckte DPD in das 2015 eröffnete Superhub in Hinckley nahe Birmingham. Hinckley ist das größte Paketsortierzentrum in Europa. Von hier erfolgt in erster Linie die Sendungsverteilung für UK, zum kleineren Teil auch international.

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Rund 114 Millionen Euro steckte DPD in das 2015 eröffnete Superhub in Hinckley nahe Birmingham. Hinckley ist das größte Paketsortierzentrum in Europa. Von hier erfolgt in erster Linie die Sendungsverteilung für UK, zum kleineren Teil auch international.

© DPD/Stephen Daniels

Fast 500 Meter lang ist das Haupt-Hub, in dem ausnahmslos Inlandssendungen bearbeitet werden. Das gesamte Areal entspricht – nach der gängigsten Umrechnungsart – der Größe von 48 Fußballfeldern.

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Im Superhub arbeiten rund 1.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Einrichtung verfügt über 96 Einspeisungstore, 172 Ausrolltore und 265 Überladebrücken. Rund 80.000 Sendungen können hier verarbeitet werden – pro Stunde. Das entspricht ungefähr der achtfachen Kapazität des DPD-Österreich-Standorts in Linz-Hörsching.

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Intralogistik vom Feinsten: Der Übergang von den Förderbändern auf die Kippschalen. Die Förderbänder reagieren mit Tempowechseln auf die freien Schalen der mit 2,35 Meter/Sekunde vorbeirasenden Sorter. Und befördern jedes Paket exakt mittig auf die nächste freie Schale. Logistik-Leiter James Richards bezeichnet die Wirkung längerer Betrachtung des Vorgangs als "kontemplativ". Dem ist zuzustimmen.

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Im Superhub können bis zu 57.200 Standardpakete, 21.000 Smalls und 2.000 Sonderformate pro Stunde verarbeitet werden. Die Smalls laufen nicht über Kippschalen- sondern über Crossbelt Sorter.

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Ins Auge fällt in Hinckley das starke Commitment der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Was wohl auch daran liegt, dass ihnen die KPI offenbar tatsächlich als positiver Anreiz kommuniziert werden. Das einzige während des Besuchs geortete herumliegende Papierchen hat Logistikleiter James Richards übrigens sehr schnell (und fachgerecht) entsorgt.

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Auffallend sind auch die starken Sicherheitsvorkehrungen, die nicht nur die Besucher betreffen: So tragen etwa die Mitarbeiter, die zum Beginn der Nachtschicht erscheinen, ihre Snacks und Getränke in transparenten Boxen bei sich. In der separaten Halle für die internationalen Sendungen führen die Eingänge durch Metallscanner.
(Anmerkung; Die Pressereise nach Hinckley wurde von DPD bezahlt.)