Digitalisierung

Das nächste große KEP-Ding

Big Data ist das neue Steckenpferd der Post. Profitieren würden davon anscheinend alle.

Von &

Paketsortierzentrum der Post; „Auch in absehbarer Zukunft wird E-Commerce wohl der absolute Booster für die KEP-Logistik bleiben.“

Die Post sieht die Zukunft der Zulieferungs-Branche im massiven Einsatz von Predictive Analysis und Big Data. Das Zauberwort dabei heißt einmal mehr Echtzeit.

Was bedeutet Big Data konkret für die Zusteller? Wenn die Daten, die Zusteller bereits haben, mit Live-Daten aus dem Verkehrsnetz gekoppelt werden, könnte das eine enorme Planungserleichterung in Echtzeit, aber auch für die Zukunft bedeuten. Touren können durch die Vernetzung aller vorhandener Daten an die aktuelle Verkehrslage angepasst, künftige Touren leichter und besser geplant werden.

Big Data könnte auch ein anderes Problem lösen. Noch sind KEP-Logistiker auf das Wissen einzelner Personen angewiesen, wenn es darum geht, eine hohe Rate an Erstzustellungen zu erreichen. Ein Fahrer, der immer die gleiche Region beliefert, weiß ganz genau, wann er wo vorbeifahren muss, um den Empfänger zuverlässig anzutreffen. Eine strukturierte Erfassung, Speicherung und Vernetzung dieses Wissens würde, beispielsweise für Ersatzfahrer, eine noch flexiblere Tourenplanung erlauben.

Diese Optimierung könnte natürlich irgendwann auch Früchte für den Empfänger tragen. Lässt sich eine Route so gut planen wie beschrieben, könnten sich die Empfänger bald genaue Wunschtermine für die Zustellung ausmachen.

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