Donnerstag:Digital – 29.11.2018 – No. 1

Do:Di* KMU und die Digitalisierung im DSGVO-Zeitalter – Verdienen Hacker zu wenig? – Wie sich ein Logistiker mit einer Buchungsplattform verbandelt

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Von

Zitat der Woche:

„Da habe ich auch einmal geschluckt.“

Peter Hankes – Stadtrat für Digitalisierung – ursprüngliche Reaktion auf Bürgermeister Michael Ludwigs unlängst geäußerten Anspruch, Wien als „Digitalisierungshauptstadt“ sehen zu wollen. Nach dem ersten Schreck sagt Hanke nun aber: „Natürlich ist da noch Luft nach oben, aber wir fangen bei weitem nicht bei Null an.“

Auseinandersetzung mit Digitalisierung

Laut einer aktuellen Studie von Arthur D. Little, Drei Business, der WKO und dem Institut für KMU-Management an der WU Wien sehen Österreichs KMU seit diesem Jahr die Digitalisierung mit anderen Augen – und zwar erstaunlicherweise zu einem großen Teil wegen der DSGVO. Denn das „Ausmisten“ vieler Kundendatenbanken hat dazu geführt, dass nun die verifizierten Kunden auch gezielter angesprochen werden können. 61 Prozent der befragten KMU sehen auch in der Kundengewinnung und Kundenansprache die größten Potenziale der Digitalisierung. 

Arme Hacker?

Laut Seyfi Günay, Direktor für Finanzkriminalität und Terrorismus bei LexisNexis Risk Solutions, einem Anbieter von Datentechnologie aus Georgia, USA, verdienen Hacker oft weit weniger als gedacht. Sind Daten erbeutet, ist erst die Hälfte der Arbeit getan und der Hacker muss versuchen, die Daten zu verkaufen. Das Darknet hilft dabei natürlich – beim Kontaktaufbau, mit Tools und Tutorials. Botnets können sogar angemietet werden. Havocscope, ein globaler Anbieter von Schwarzmarkt-Statistiken, beziffert den Wert für eine gestohlene Kreditkarteninformation mit vier bis 218 Euro pro Stück, E-Mail-Adressen mit acht bis 875 Euro pro 1.000 Stück, Paypal-Kontoinformationen mit sechs bis 20 Prozent des Kontostandes.

White Paper zum Thema

Transparente Partnerschaft

Der deutsche Transport- und Logistikdienstleister Hellmann Worldwide Logistics hat mit dem Logistik-Start-up Cargo One machen in Zukunft gemeinsame Sache. Cargo One (cargo.one) ist eine 2017 gegründete digitale Buchungsplattform, die mehrere Airlines übergreift. Das will Hellmann künftig für sich nutzen, indem der Logistiker Luftfrachtkapazitätenfür seine Kunden über die Plattform bucht. Kapazitäten und Preise sollen auf diese Weise transparenter sein, die Prozesse würden dadurch beschleunigt – die Kunden wird es freuen und damit auch Hellmann. Die Kooperation startet deutschlandweit, eine Erweiterung ist derzeit vorgesehen.

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