Donnerstag:Digital – 09. Mai 2019 – News für die Logistik

Do:Di. SAP und Uber Freight machen gemeinsamer Sache – Kasto baut Fernwartung mit App aus – DHL Industrial Projects analysiert mit neuem Tool Servicepartner

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Zitat der Woche:

„Am Ende des Tages muss sich Innovation auch unten rechts beim Ebit ausdrücken.“

Matthias Magnor, COO der Sparte Road and Rail beim Transport- und Logistikunternehmen Hellmannmit Hauptsitz in Osnabrück. Das Unternehmen will in Zukunft einen zweistelligen Millionenbetrag in die Aufrüstung bestehender TMS-Systeme investieren und hat derzeit so viele Auszubildenden wie nie zuvor.

Let’s be partners

Diese Woche haben SAP und Uber Freight ihre Partnerschaft bekanntgegeben.  Der deutsche Softwarehersteller und die Speditionsunternehmen vernetzende App wollen damit die Frachtindustrie weiter digitalisieren. Uber Freight wird dafür in das SAP Logistics Business Network integriert, wodurch Nutzer laut Unternehmensangaben auf mehr Tools zugreifen können. Mit Uber Freight können Nutzer Transportkosten ermitteln und Echtzeitangebote von Spediteuren mit garantierten Kapazitäten einholen. Durch die Partnerschaft wird nun die Transparenz sowohl auf Seiten der Frachtkunden als auch Frachtunternehmen gesteigert. 

Warten aus der Ferne 

Der deutsche Maschinenbauer Kasto baut seine Fernwartungs-Services aus. Die Fernwartung von Lagersystemen, in der sich Techniker online mit den Steuerungen verbinden, Daten abrufen und sie zurückschicken können, gibt es schon seit einigen Jahren. Dazu kommt jetzt die interaktive App VisualAssistance, durch die sich ein Facharbeiter in einem Betrieb etwa mit einem Servicetechniker verbinden kann. Zu den bisherigen Zugriffsmöglichkeiten kommt damit also die Komponente dazu, dass Anwender und Service-Techniker in Echtzeit kommunizieren und das gleiche sehen. Über die App können außerdem Anleitungen und Hinweise visualisiert werden. Das alles soll den Wartungsprozess über die Distanz noch einmal einfacher und effektiver gestalten. Die App funktioniert auch über Datenbrillen. 

White Paper zum Thema

Gut genug für uns?

DHL Industrial Projects will Risiken entlang der Supply Chain minimieren – so weit, so gut – und führt dafür ein neues Digitaltool zum Management von Servicepartnern ein. Konkret geht es dem DHL-Geschäftsbereich darum, seine Lieferanten besser anhand seiner eigenen Anforderungen identifizieren zu können. Servicepartner können sich auf der neuen Plattform registrieren und werden dann evaluiert. Sie wurde mit Achilles gemeinsam entwickelt. 

Sie wollen noch mehr lesen? Wie wird die letzte Meile in Zukunft gelöst?

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