Donnerstag:Digital – 02. Mai 2019 – News für die Logistik

Do:Di. Schnelleres Machine Learning von Quobyte – Deutsche KMU versus Blockchain – Wie FTS von Bosch Rexroth sich zurechtfindet

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Zitat der Woche:

„Die zunehmende Digitalisierung in den Unternehmen führt längst nicht überall dazu, dass die Kostentransparenz steigt.“

Oliver Ohlen, Geschäftsführer der Münchner Unternehmensberatung Emporias. Laut einer aktuellen Studie von Emporias sieht jedes zweite große Industrieunternehmen Einsparpotential in der Supply Chain. Gleichzeitig fällt es drei von vier Unternehmen schwer, die genauen Einsparmöglichkeiten zu identifizieren, da die Kostentransparenz nicht gegeben sei.

Schnelle Schule für Maschinen

Vom Unternehmen Quobyte mit Zentralen in Berlin und Santa Clara, Kalifornien, kommt das Quobyte Data Center File System auf den Markt. Laut den Herstellern ist es das erste verteilte Dateisystem mit Tensorflow-Plugin. Tensorflow ist eine Open-Source-Bibliothek für maschines Lernen. Durch diese Kombination soll Machine Learning im Betrieb sehr viel schneller werden. die Tensorflow-Anwendungen sollen direkt mit dem Quobyte-Speicher kommunizieren können, was Rechenleistung spart. Die Effizienz soll so um 30 Prozent gesteigert werden. 

https://youtu.be/MMePOLAug7k

White Paper zum Thema

Schwaches Glied in der Kette

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage unter gut 1.000 Unternehmen ist Deutschland bei Blockchain-Anwendungen im internationalen Vergleich nicht sehr gut aufgestellt. Nur zwei Prozent der deutschen KMU beschäftigen sich demnach mit dem Thema. Dabei, wie die Experten in der Studie betonen, birgt die Blockchain besonders in der Logistik und im Supply Chain Management große Vorteile und könnte Transparenz und Vertrauen der Kunden steigern. 

https://youtu.be/L250oRMy8po

Aktiver Neuzugang

Das deutsche Antriebs- und Steuerungstechnikunternehmen Bosch Rexroth hat kürzlich das autonome Transportsystem Activeshuttle auf den Markt gebracht. Das FTS kann bei einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde Waren von bis zu 260 Kilo transportieren. Das Be- und Entladen funktioniert automatisiert, die Navigation ist laserbasiert. Ein besonderer Vorteil ist, dass laut Hersteller die Implementierung in den bestehenden Betrieb schnell geht, ohne bestehende Strukturen zu verändern. Das FTS erstellt seine eigene Karte des Betriebs und kann mit anderen Activeshuttles kommunizieren. 

Sie wollen noch mehr lesen? Kann die Blockchain helfen, Palettentausch zu vereinfachen?

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