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DPD ist mit dem ersten Halbjahr zufrieden

Warum laut Geschäftsführer Rainer Schwarz aber noch deutlich mehr möglich wäre.

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"Werden bis Jahrsende rund 30 Millionen Euro unter anderem in den Kapazitätsausbau sowie in diverse Innovationen investieren": DPD-Austria-CEO Rainer Schwarz.

Vom wachsenden Online-Handel hat auch DPD Austria wieder profitiert. Im ersten Halbjahr sind die Paketmengen im Jahresvergleich um 4,6 Prozent auf rund 23,6 Millionen transportierte Pakete angestiegen.

„Innerhalb von sechs Monaten eine Million Pakete mehr zu transportieren, ist eine sehr positive Entwicklung, die auf die gute Konjunktur im Allgemeinen, aber vor allem auf den stetig wachsenden Online-Handel zurückzuführen ist“, sagt Rainer Schwarz, Geschäftsführer der DPD Austria. „Wir könnten freilich noch mehr Wachstum generieren, wären da nicht die limitierenden Faktoren wie vor allem der Mangel an Logistikpersonal“ – in Österreich fehlten der Branche derzeit mehrere hundert Zusteller.

Rainer Schwarz: „Die Herausforderungen der Branche zeigen sich ganz klar: Die Zahl der Pakete sowie die Serviceerwartung steigen laufend. Bei zunehmendem Investitionsbedarf zeigen auch die allgemeinen Produktionskosten nach oben. Faktoren, die deutlich auf die ohnehin dünne Erlösstruktur drücken. Um den hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden zu entsprechen und ihnen höchste Servicesicherheit bieten zu können, werden wir bis Jahrsende in fast allen Depots rund 30 Millionen Euro unter anderem in den Kapazitätsausbau sowie in diverse Innovationen investieren. Wir treten den steigenden Marktanforderungen mit moderner Technik, verkürzten Umschlagszeiten und auch durch den Flächenausbau der Depots erfolgreich gegenüber. Erst kürzlich haben wir allein in den Standort Leopoldsdorf, dem größten DPD Depot in Österreich, zehn Millionen Euro investiert. Für den Ausbau unserer Lkw-Flotte haben wir um 3,3 Millionen Euro 450 neue Wechselbrücken angeschafft.“

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