Logistikzentren

Effizientes Stahllager

Das australische Unternehmen OneSteel lagert auf geringer Fläche 4.000 Tonnen Stahl in einem Wabenlager von Kasto.

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Das australische Stahl-Unternehmen OneSteel, Teil der Arrium Mining & Materials Group, deckt vom Eisenerzabbau über Metallurgie, Gießen und Umformen bis zu Distribution und Verkauf sämtliche Prozessschritte ab. Mit 850 Mitarbeitern setzt es im Jahr umgerechnet rund 465 Millionen Euro um.

Viele Zweigstellen

Eine zentrale Drehscheibe ist das Distributionszentrum in der westaustralischen Hauptstadt Perth: Von hier aus werden nicht nur zahlreiche Kunden, sondern auch mehrere Filialen im gesamten Bundesstaat versorgt. Rund 8.000 Tonnen verschiedener Stahlprodukte gehen von Perth aus zu Bauunternehmen, Werften, Maschinen- und Anlagenbauern oder auf die Weiterreise in eine der landesweit 50 Zweigstellen.

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Aus seinem Distributionszentrum im westaustralischen Perth liefert OneSteel rund 8.000 Tonnen verschiedener Stahlprodukte.

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Den Stahl bezieht OneSteel aus den eigenen Werken – ein Großteil davon als Rund-, Stab- und Rohrmaterial. Dieses bewahrt das Unternehmen in einem Wabenlager vom Typ Unicompact des deutschen Anbieters Kasto auf.

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Wabenlager für die Aufbewahrung von Langgut.

Das Langgut wird darin in Ladehilfsträgern bewegt und gelagert, den sogenannten Systemkassetten. Das Unicompact-Lager bei OneSteel verfügt über 2.272 Kassettenplätze, jede Kassette trägt Lasten bis zu fünf Tonnen und ist für Material mit einer Länge bis zu neun Meter geeignet. Insgesamt sind in dem Lager fast 4.000 Tonnen Stahl eingelagert, aufgeteilt auf rund 700 Artikelpositionen. Aufgrund seiner Höhe und der kompakten Bauweise beansprucht das Wabenlager trotzdem nur eine geringe Fläche.

Zeit für andere Aufgaben

Auch die Zugriffszeiten sind mit dem neuen Lager deutlich gesunken. Die Ein- und Auslagerung erfolgt vollautomatisch per Regalbediengerät. Nach dem Prinzip Ware-zu-Mann gelangt das Langgut auf Knopfdruck in den Kommissionierbereich – wesentlich schneller als bei der traditionellen Boden- oder Kragarmlagerung. Die Arbeit im Lager ist durch das Automatik-System zudem einfacher und prozesssicherer geworden. Während die Technik das mühsame Ein- und Auslagern quasi selbstständig erledigt, haben die Mitarbeiter mehr Zeit für andere Aufgaben.

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Die Ein- und Auslagerung erfolgt vollautomatisch mittels Regalbediengerät. Das Langgut wird automatisiert in den Kommissionierbereich befördert.

Für einen effizienten und transparenten Materialfluss sorgt die Lagerverwaltungs-Software KASTOlvr. Das System steuert sämtliche Prozesse im Lager und bietet dem Benutzer einen detaillierten Überblick über Aufträge und Lagerbestände. Jede Lieferung und jede einzelne Kassette lässt sich über die Software identifizieren und rückverfolgen. Auch die Zusammenstellung von Bestellungen hat sich dank der Lagerverwaltungs-Software deutlich vereinfacht.

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Das "Hirn" im Lager: Lagerverwaltungs-Software KASTOlvr

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