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EU-Nutzfahrzeugmarkt erholt sich kräftig

Nach dem Pandemie-Einbruch geht es dem EU-Nutzfahrzeugmarkt wieder deutlich besser. Die Neuzulassungen im März sind gegenüber dem extrem schwachen Vorjahresmonat um 95,3 Prozent gestiegen.

EU Nutzfahrzeuge Coronakrise

In Österreich betrug der Zuwachs an Neuzulassungen im März rund 160 Prozent.

Der Nutzfahrzeugmarkt in der Europäischen Union hat sich im März kräftig vom Corona-Einbruch vor einem Jahr erholt. Die Neuzulassungen aller Nutzfahrzeuge schnellten gegenüber dem extrem schwachen Vorjahresmonat um 95,3 Prozent auf 204.046 Fahrzeuge nach oben, wie der europäische Herstellerverband Acea in Brüssel mitteilte. Vor einem Jahr war der Markt wegen der Coronakrise eingebrochen – entsprechend kräftig sind nun die Zuwächse.

Die Länder, die vor einem Jahr zuerst von der Coronapandemie erfasst wurden, verzeichneten nun besonders starke Zuwächse. In Italien legten die Neuzulassungen im März um 215,3 Prozent zu, in Frankreich um 166,7 Prozent und in Spanien um 151,7 Prozent. In Deutschland war der Zuwachs mit 34,2 Prozent deutlich moderater. In Österreich betrug der Zuwachs rund 160 Prozent.

Im ersten Quartal ergab sich bei den Neuzulassungen in der gesamten EU im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 21,6 Prozent auf 501.703. Die Nachfrage stieg in allen Kernmärkten. (apa/red)