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Expert-Gruppe setzt trans-o-flex-Mehrwegboxen ein

Die deutsche Elektronik-Fachhandelsgruppe verabschiedet sich von Versandkartons. Betroffen sind rund 700.000 Pakete pro Jahr.

Verpackung Trans-O-Flex Green Logistics

Knapp acht Monate lang hat die Expert-Gruppe mit trans-o-flex Express getestet, was passiert, wenn die Bestellungen im Zentrallager in zwei unterschiedlich großen Mehrwegbehältern an die Märkte ausgeliefert werden. 38 der insgesamt 410 Expert-Standorte haben mitgemacht und im Rahmen der Pilotphase insgesamt 22.000 kleine und große Mehrwegbehälter erhalten.

Das Expert-Zentrallager in Langenhagen wird nun keine Waren mehr in Einwegkartons verpacken, sondern für den Versand an die bundesweit 410 Fachmärkte und Fachgeschäfte ausschließlich Mehrwegbehälter nutzen.

Durch den Wechsel zu Mehrwegbehältern versendet Expert künftig rund 700.000 Pakete jährlich nicht mehr im Einwegkarton. Kartonage wird für den Transport nur noch benutzt, wenn es sich um versandfähige Originalkartons wie bei Fernsehern oder Kaffeevollautomaten handelt, die auf diese Weise nicht neu verpackt werden müssen.

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Deutlich weniger Beschädigungen

Im Vergleich zum Versand in Kartons konnte Expert während der Testphase nachweisen, dass die Zahl der Warenbeschädigungen um 74,2 Prozent gesunken ist, bezogen auf die im Einsatz befindlichen Mehrwegbehälter. Im gesamten Analysezeitraum gab es lediglich 14 Warenbeschädigungen in den Mehrwegbehältern.

Expert hat ferner ermittelt, dass jede Filiale durch die Umstellung auf die Mehrwegbehälter signifikant Arbeitszeit spart. Der Grund dafür ist, dass die Annahme, die Aufbereitung für den Verkauf sowie die Entsorgung anfallender Kartonage schneller geht oder ganz entfällt. Pro Jahr spart Expert damit – ausgehend von einem 8-Stunden-Tag – knapp 3.000 Arbeitstage.

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