Autonome Transportlogistik

Fotostrecke: Die spannendsten Transportroboter

In der Intralogistik ist der Einsatz von Robotern und autonomen Systemen schon gegenwärtig. Doch auch Paketzusteller werden in Zukunft beim Ausliefern von Paketen deutlich mehr von der modernen Technik unterstützt werden. Aktuelle Pilotprojekte sind vielversprechend.

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© Starship Technologies

Die Schweizerische Post testet gemeinsam mit dem Versandhändler Jelmoli zurzeit einen Zustellroboter im Zentrum Zürichs. Im Rahmen dieses Projekts können sich Kunden des Onlinehändlers Jelmoli ihre bestellten Produkte von diesem liefern lassen – falls gewünscht auch auf die Parkbank oder ins Kaffeehaus. Zum Einsatz kommen dabei die Lieferroboter des britisch-estnischen Herstellers Starship Technologies.

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© Starship Technologies

Die Schweizerische Post testet gemeinsam mit dem Versandhändler Jelmoli zurzeit einen Zustellroboter im Zentrum Zürichs. Im Rahmen dieses Projekts können sich Kunden des Onlinehändlers Jelmoli ihre bestellten Produkte von diesem liefern lassen – falls gewünscht auch auf die Parkbank oder ins Kaffeehaus. Zum Einsatz kommen dabei die Lieferroboter des britisch-estnischen Herstellers Starship Technologies.

© Starship Technologies

Die vollautonomen Roboter orientieren sich via GPS, Ultraschall-Sensoren und Computer-Vision (das heißt, sie analysieren ihre Umgebung und orientieren sich durch eine 3D-Wahrnehmung).

© Starship-Technologies

Das Roboter-Start-Up Starship Technologies ist zurzeit in aller Munde. Begonnen hat der Erfolgslauf der Roboterflotte mit der Pizzaauslieferung für die internationale Kette Domino's.

© Starship-Technologies

Mittlerweile testen viele andere Unternehmen den Einsatz der rollenden Lieferanten, unter anderem der Paketdienst Hermes und der Handelskonzern Metro. Auch Elektronikriese Media Markt probt bereits im Düsseldorfer Stadtteil Grafental die Auslieferung mittels Starship-Roboter.

© Starship-Technologies

Kurz vor Ankunft des Roboters erhält der Kunde einen Code per SMS, mit dem sich das Transportfach öffnen lässt.

© Starship-Technologies

Die kleinen Fahrzeuge erinnern optisch an einen Mars-Rover und sind vor allem auf Gehwegen unterwegs.

© Helmut Lunghammer

Der Jetflyer der österreichischen Post ähnelt einem Quad-Bike, er ist stabil wie ein Auto und wendig wie ein Motorrad. Er wurde im Laufe der Jahre für verschiedenste Anwendungen weiterentwickelt. Der nächste Schritt ist es, das Leichtfahrzeug mit den Technologien des autonomen Fahrens zu verknüpfen.

(v.l.n.r.): Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistk der Österreichischen Post AG, Johann Höllwart, CEO SFL technologies, Horst Bischof, TU Graz-Vizerektor für Forschung, Gernot Hiebler, CEO i-Tec Styria, und Martin Graf, Vorstandsdirektor Energie Steiermark.

© ORF

Schon heute wird Post mit dem zweisitzigen Elektrofahrzeug zugestellt – vorerst allerdings mit einem Menschen am Steuer. Die Österreichische Post hat das Ziel, Pakete im innerstädtischen Gebiet künftig auch autonom zustellen zu können.

© Österreichische Post

Gemeinsam mit der Technischen Universität Graz, Energie Steiermark, SFL technologies und i-Tec Styria werden von der österreichischen Post neue Liefersysteme getestet – in Berggebieten beispielsweise auch schon die Zustellung via Drohne.

© Piotr Heller

Auch die Deutsche Post DHL testet gerade Lieferroboter in mehreren Pilotprojekten. Auf dem unternehmenseigenen „Innovation Day“ im vergangenen November gewann der selbstfahrende Zustellwagen des französischen Start-ups Effidence die „DHL Robotics Challenge“ und konnte selbst schwierig befahrbares Terrain problemlos und zügig überwinden. Womöglich wird dieses Modell schon bald in den urbanen Bereichen Deutschlands zum Einsatz kommen.