Donnerstag:Digital – 02. Januar 2020 – News für die Logistik

FreightHub will Top-Logistikunternehmen werden – Das größte Problem von Unternehmen bei der Digitalisierung – Vielversprechende neue Messe für Transportlogistik – Wie Roboter greifen lernen

Das wöchentliche Briefing zu den digitalen Neuigkeiten aus aller Welt – jeden Donnerstag nur auf dispo.

Von
FreightHub Digitalisierung Messe Logistik Robotik

Zitat der Woche:

„Wir wollen 2020 zeigen, dass FreightHub für die Zukunft der Logistik und einfachen Transport steht“,

sagt FreightHub-Mitbegründer Michael Wax in einem Interview mit der Seite deutsche-startups. Das Jungunternehmen will in die Top Ten der Logistikunternehmen weltweit einziehen. 

Langsam, aber doch?

Laut einer Umfrage des Projektdienstleisters Solcom räumen neun von zehn Freiberuflichen in der IT-Branche der Digitalisierung große Vorteile ein, besonders in der Automatisierung. Auch für das Gebiet künstliche Intelligenz werden große Chancen gesehen. Allerdings wären deutsche Unternehmen noch nicht ausreichend für die Digitalisierung gerüstet. Wo bereits entsprechende Projekte stattfinden, fallen diese oft eher langsam aus – was vor allem an fehlenden Fachkräften liege.

White Paper zum Thema

Von München nach Miami

Es gibt eine neue Messe für Transportlogistik von der Messe München – und zwar die transport logistic Americas, die von 10. bis 12. November 2020 in Miami stattfinden wird. Gleichzeitig wird dort das Air Cargo Forum abgehalten. Aussteller können sich seit kurzem anmelden, wobei deutsche Unternehmen die Möglichkeit auf eine Förderung durch den DSLV Bundesverband Spedition und Logistik haben. Ein Hauptaugenmerk wird auf multimodale Supply Chains im See- und Lufttransport gelegt. Wichtig ist dabei auch, dass sich Europa in der Logistik stark von Nord- und Südamerika unterscheidet – mit der Messe könnte eine Plattform gegründet werden, die genau bei dieser Herausforderung ansetzt.  

Wie der Roboter zu seiner Hand kommt

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Roboter wie Menschen greifen können – beziehungsweise, wie dieses Greifen immer mehr verbessert wird? Immerhin erfordert eine menschenähnliche Roboterhand die Koordination mehrerer Finger und den richtigen Druck. Die Herausforderung für die Wissenschaft liegt darin, die menschliche Fähigkeit des Greifens zu kopieren. Beim Menschen senden spezielle Nervenenden in der Haut ein Feedback ans Gehirn, wonach gerade gegriffen wird – nur deswegen fassen wir etwas Fragiles beispielsweise anders an als etwas Unempfindliches. Roboter müssen also immer besser verstehen, was sie angreifen, bevor sie es tun. Ein aktueller Ansatz ist eine Smart Glove, der den Druck menschlicher Finger an 548 Punkten misst und in Signalen weiterleitet, die ein Computer interpretieren kann.  

Mehr Lesestoff gibt's hier: Diese Geschichten haben Sie 2019 am meisten interessiert

Bis zum nächsten Donnerstag:Digital versorgen wir Sie mit dem Logistik:Dienstag und täglich wichtigen Meldungen aus der Branche. Folgen Sie dispo auf Twitter für alle News in Echtzeit!

Folgen Sie auch der Autorin auf Twitter!