Green Logistics

Gebrüder Weiss setzt zweiten gasbetriebenen Lkw ein

Der Lkw, der im bayerischen Memmingen unterwegs ist, soll rund 20 Tonnen CO2 jährlich einsparen.

Transportlogistik Gebrüder Weiss Green Logistics

Frank Herzog (Niederlassungsleiter Gebrüder Weiss Memmingen), Thomas Schneider (Betriebsleiter und Fuhrparkmanagement Gebrüder Weiss Memmingen) und Johannes Prem (Prem GmbH Memmingen) vor dem neuen Lkw.

Seit Anfang Juni ist Gebrüder Weiss im bayerischen Memmingen mit einem gasbetriebenen Lkw unterwegs. Er verkehrt täglich zwischen Memmingen und Augsburg (Tagverkehr) sowie zwischen Memmingen und Nürnberg (Nachtverkehr).

Rund 20 Tonnen CO2 sollen allein durch den Einsatz des neuen Fahrzeuges pro Jahr eingespart werden. Der Stickoxidausstoß liegt 70 Prozent unter der Grenze für Euro-6-Diesel. Die Reichweite liegt zwischen 1.200 und 1.500 Kilometern. Das entspricht in etwa jener Strecke, die ein dieselbetriebener Lkw zurücklegt. Die derzeitige Route, auf der Sammelgut nach Augsburg bzw. Nürnberg transportiert wird, eignet sich aufgrund der Reichweite und der wenigen Betankungsmöglichkeiten optimal für das gasbetriebene Wechselbrückenfahrzeug.

Bei Gebrüder Weiss sind bisher zwei gasbetriebene Lkw im Einsatz – neben dem Wechselbrückenfahrzeug in Memmingen auch eine Sattelzugmaschine im Großraum Wien. Ein dritter Lkw wird demnächst Waren eines Großkunden zwischen Wien und Kruševac (Serbien) transportieren. Zudem wird seit September 2018 ein vollelektrisch angetriebener Lkw im Großraum Wien getestet.

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