Emissionsfrei

„Größte gekühlte Containerflotte der Welt“

Das norwegische Unternehmen TECO 2030 hat von DOLE einen Auftrag über 2 zusätzlichen TECO-Ballastwasser-Aufbereitungssysteme erhalten – „die größte gekühlte Containerflotte der Welt“.

TECO 2030 Emissionen Ballastwasser Tore Enger Schiffstransport

Das TECO-Ballastwasseraufbereitungssystem ist ein Wasseraufbereitungssystem zur Inaktivierung und Beseitigung von Organismen im Ballastwasser.

Dieser Auftrag ist dem TECO 2030 Team in Miami, USA, erteilt worden und hat einen Wert von etwa 1,8 Millionen Norwegischen Kronen (ca. 1,7 Millionen Euro). Dies ist zusätzlich zu den vier TECO 2030 BWTS-Systemen, welche Anfang dieses Monats schon verkauft wurden.

„Durch den Verkauf bestehender und bewährter Technologien zur Reduzierung der Schadstoffemissionen und der Verschmutzung durch Schiffe wird TECO 2030 bedeutende Einnahmequellen haben, während wir an unserem ehrgeizigsten Projekt arbeiten, der Entwicklung der TECO Marine Fuel Cell, einer speziell auf Wasserstoff basierenden Brennstoffzelle für den maritimen Gebrauch. Der Auftrag von DOLE veranschaulicht diese Kombination aus kurzfristigem Umsatz und langfristiger Entwicklung perfekt “, sagte Tore Enger, CEO von TECO 2030 ASA.

So problematisch ist Ballastwasser

Schiffe müssen zur Erhöhung ihrer Stabilität und zum Beladungsausgleich Ballastwasser aufnehmen, das in Tanks transportiert wird. Das Ballastwasser wird im Hafen aufgenommen, wandert mit dem Schiff um die Welt und wird samt den im Wasser enthaltenen Organismen in anderen Häfen wieder hinausgepumpt. Um invasive Arten und mögliche gesundheitliche Probleme zu vermeiden, muss das Ballastwasser eines Schiffes aufbereitet werden, bevor es wieder ins Meer eingeleitet wird.

White Paper zum Thema

Das TECO-Ballastwasseraufbereitungssystem, das von BIO-SEA produziert wird, ist ein Wasseraufbereitungssystem zur Inaktivierung und Beseitigung von Organismen im Ballastwasser. Das System entspricht den IMO D-2-Standard und den USCG-Vorschriften für die Ableitung dieses Wassers, und auch den neuen G8-Regeln, die im Oktober 2020 in Kraft getreten sind. „Bis 2024 werden alle Schiffe ein Ballastwasseraufbereitungssystem benötigen“, prognostiziert Enger. (ots/red)