Fördertechnik

Großauftrag für Torwegge von Automobilzulieferer

Ziel war es, die FIFO-Lagerung von Gitterboxen mit verschiedenen Gütern zu optimieren. Die gelieferten Schwerlast-Rollschienen können verschiedene Palettenausführungen mit bis zu fünf Tonnen Gewicht transportieren.

Auf den Schwerlast-Rollschienen befördert ein Automobilzulieferer bis zu fünf Tonnen schwere Palettenstapel.

„Güter wie Autoersatzteile sind dem Risiko eines Wertverlusts beispielsweise durch Rostbefall ausgesetzt. Deshalb ist es wichtig, dass eingelagerte Waren das Lager schnellstmöglich wieder verlassen“, erklärt Uwe Eschment, Geschäftsführer von Torwegge. Um die „First In – First Out“ (FIFO)-Prozesse beim Zulieferer zu optimieren, hat der Intralogistikexperte maßgeschneiderte Fördertechnik in dessen Werk installiert. „Nach ersten erfolgreichen Testversuchen im Jahr 2019 haben wir im vergangenen Juli den finalen Zuschlag erhalten und das Projekt mit Corona-bedingter Verzögerung jetzt ersten Quartal dieses Jahres abgeschlossen“, so Eschment. 

Um den hohen Anforderungen der Automobilindustrie gerecht zu werden, hat Torwegge die verbauten Schwerlast-Rollschienen individuell angepasst. Da unterschiedliche Behälterformen vier- bis sechsfach aufgetürmt werden, bringen die Palettenstapel bis zu fünf Tonnen auf die Waage. „Die Schienen sind Sonderanfertigungen und in keinem Katalog zu finden“, so der Geschäftsführer. Auf ihnen werden die Paletten, zum Teil mehrere Stapel hintereinander, von Staplern angeschoben in das Durchlauflager transportiert. Am Ende der Bahnen werden die Paletten entnommen und weiter im Werk verteilt. Zuvor wurden die Palettenstapel einzeln über den Boden geschoben, was zum einen dem Boden schadete und zum anderen weniger effizient war als der Transport mehrerer Stapel gleichzeitig.