Start-up

Investition in die Transparenz der Supply-Chain

Das Hamburger Start-up Evertracker hat ein selbstlernendes KI-System entwickelt und erhält nun finanzielle Unterstützung.

Der deutsche Investor Genius Venture Capital steigt beim Hamburger Logistik-Start-up Evertracker ein. Ziel ist die Weiterentwicklung eines KI-basierten Supply Chain-Systems namens "Control Tower". Außerdem sollen die Geldmittel in weiteres Wachstum und Marktdurchdringung von Evertracker investiert werden.

Zentrale Idee des Start-ups ist die Anwendung der von Evertracker entwickelten Plattform namens "Control Tower“, die auf der Anwendung künstlicher Intelligenz basiert. Dadurch sollen Supply Chains transparent gestaltet werden, auf mögliche Verzögerungen im Rahmen der Lieferkette soll das System automatisch reagieren können. Die Technologie kann über offene Schnittstellen bestehende Sensoren einbinden oder andere Datenpunkte seiner Kunden verarbeiten und so Echtzeitdaten sammeln. Auf diese Weise lassen sich Prozessketten lückenlos abbilden. Auf Basis dieser Echtzeit-Daten helfen die intelligenten und selbstlernenden Algorithmen in Echtzeit auf Abweichungen in der Lieferkette hinzuweisen. Außerdem können Kunden eine errechnete Ankunftszeit ihrer Waren abfragen.

Das System von Evertracker verfolgt keine beweglichen Objekte, sondern lässt sie kommunizieren. Dies geschieht über GPS-Tracker, die Großbriefen, Paketen oder Fahrzeugen beigelegt oder an Containern oder Rollwagen angebracht werden. Durch KI wird es also möglich, Standortdaten in Echtzeit zu verarbeiten – mit dem Ziel, Prozesse vollständig zu verstehen, zu verbessern und möglichst zu automatisieren.

White Paper zum Thema

Im Zuge des Investments hat das im Jahr 2014 gegründete Start-up seinen Stammsitz von Hamburg nach Schwerin verlegt.