Infrastruktur

Investitionen in OÖ-Schienennetz „keine Offensive, sondern das Mindeste“

Von den Grünen und der SPÖ in Oberösterreich gibt es Kritik am gestern geschnürten Investitionspaket für das Schienennetz des Landes.

ÖBB Infrastruktur

Die Grünen OÖ und die SPÖ haben Kritik an dem am Dienstag von ÖBB und Land OÖ präsentierten Schienen-Investitionspaket in der Höhe von 600 Millionen Euro geübt. Severin Mayr, Verkehrssprecher der oö. Grünen, begrüßt zwar in einer Aussendung, dass die Regionalbahnen erhalten werden sollen, dem Bau neuer Autobahnen werde aber ein viel größerer Stellenwert als der sanften Mobilität eingeräumt.

"Dass im selben Zeitraum alleine im Großraum Linz das Dreifache der Bahn-Investitionssumme in neue Autobahnen gepumpt werden soll, zeigt, dass Oberösterreich von einer Mobilitätswende noch ewig weit entfernt ist", betonte Mayr. Für den Ausbau von Westring und Ostumfahrung würden bis zu zwei Milliarden Euro nötig sein.

Laut SPÖ-Verkehrssprecher Alois Stöger sei das präsentierte Schienen-Investitionspaket "keine Offensive, sondern das Mindeste. Strecken zu erhalten und Bahnhöfe an aktuelle Standards anzupassen reicht nicht." Wirkliche Innovation und ein Ausbau der Schiene werde nicht geleistet, heißt es in einer Aussendung am Dienstag. Es brauche einen Ausbau der regionalen Bahnstrecken und eine verbesserte Taktung sowie ein oberösterreichweites Öffi-Ticket um 365 Euro. (apa/red)

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