Donnerstag:Digital – 17. Oktober 2019 – News für die Logistik

Jumper wird digital – Thyssenkrupp testet Transportdrohne – Tarakos Anwendertage drehen sich um virtuelle Logistik und Planung

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Zitat der Woche:

„Angegriffen wird alles, was irgendwie erreichbar ist.“

Oberst Walter Unger vom Abwehramt. Es brauche daher ein größeres Bewusstsein für das Problem auch in den Chefetagen.

Nach zehn Jahren digital

Das KEP-Netzwerk Jumper hat nach zehn Jahren Bestehen eine Veränderung angedacht – den digitalen Kontakt zum Kunden. Dafür wurde kürzlich eine digitale Plattform aufgezogen. Kunden können auf dieser Sonderfahrten einstellen und ein regionaler Partner macht über Jumper ein Angebot – und zwar innerhalb einer Stunde, so die Absicht. Die insgesamt 25 Partner – weitere sollen dazu kommen – sind in Gebiete unterteilt, konkurrieren also nicht untereinander. „Wir sind zwar nicht die ersten, die auf die Idee gekommen sind, eine Onlineplattform zu gründen, haben aber festgestellt, dass sich viele Kunden davor scheuen, bei anderen Plattformen etwas einzustellen, weil sie nicht möchten, dass sie 50 bis 60 Angebote bekommen, die sie durchforsten müssen“, sagt Bastian Gräfe von Jumper. Deswegen schickt Jumper nur ein Angebot an den Kunden weiter, welcher dieses ablehnen oder annehmen kann. 

Von wegen Hype

Manch einer sagt ja, Drohnen sind nur ein Hype, eine Zukunft haben sie nicht – das sieht Thyssenkrupp Steel offensichtlich anders, denn das Stahlsegment des Industrie-Konglomerats testet derzeit in Duisburg eine Transportdrohne. „Aaron“ ist wetterfest und soll künftig den Werksverkehr entlasten, wenn er Proben vom Werkshafen ins Zentrallabor bringt. Mit einer Tragkraft von 4,5 Kilogramm können 30 Probendosen in sechs Minuten den Weg zurücklegen – der Pkw braucht für die 2,2 Kilometer lange Strecke 15 bis 20 Minuten. 

White Paper zum Thema

https://youtu.be/LxUsbXqMNCc

Neue Software

Am 5. und 6. November finden in Magdeburg die Tarakos Anwendertage statt, bei denen es um virtuelle Logistik und Produktionsplanung geht. Unter anderem wird das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung den Elbdome, das größte 3D-Labor Europas, präsentieren. Ein weiteres Highlight wird der taraVRbuilder sein, eine Software für 3D-Visulaisierung und Simulation vom Veranstalter Tarakos selbst, die es bald in einer neuen Version geben wird. Mittlerweile wurden 11.000 Lizenzen der Software vergeben, sie soll für Planer genauso geeignet sein wie für KMU und große Unternehmen. 

https://youtu.be/jRxFrjZ73VU

Mehr Lesestoff gibt's hier: Der Industrial Campus Vienna East wächst

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