Coronakrise

Jungheinrich: Lieferketten derzeit noch intakt

Momentan rechnet der Konzern nicht mit Auswirkungen auf die eigene Bilanz, warnt aber vor Konsequenzen von Covid-19 für die Weltwirtschaft.

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Der deutsche Maschinenbaukonzern Jungheinrich, ein führender Hersteller von Gabelstaplern und Lagertechnik, hat bisher noch keine negativen Auswirkungen des Coronavirus zu spüren bekommen. Alle Werke arbeiten, die Lieferketten funktionieren.

Die Versorgung mit Zulieferteilen sowie der Gesundheitszustand der Belegschaft liegen bisher noch im normalen Bereich, wie Jungheinrich am Mittwoch bei der Vorlage der Bilanz im Internet mitteilte. Auch der Auftragseingang sei im Plan.

"Die Ausbreitung des Coronavirus wird weitreichende Konsequenzen für die globale Wirtschaft haben", sagte der Vorstandsvorsitzende Lars Brzoska. "Wir wollen vor allem unsere Mitarbeiter schützen und die Lieferfähigkeit so lange wie möglich aufrechterhalten." Jungheinrich sei ein sehr wichtiges Unternehmen, um die logistischen Ketten zu sichern, zum Beispiel für die Hersteller und Lieferanten von Lebensmitteln oder Medikamenten. Jedoch sei mit einem deutlichen Rückgang des Marktvolumens in Europa und Asien zu rechnen. (APA/red)

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