Coronavirus

Keine Pakete nach China

Die Post bringt allen was? Derzeit leider nicht möglich.

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Die Österreichische Post bringt derzeit nicht allen was. Seit etwa einer Woche könne das teilstaatliche Unternehmen keine Briefe oder Pakete nach China (inklusive Hongkong und Macao) schicken, da aktuell keine Flugverbindungen nach China zur Verfügung stünden, so Post-Sprecher Michael Homola zur APA. Grund ist das Coronavirus. Im Jänner seien im Schnitt pro Tag 125 Pakete ins Reich der Mitte gesendet worden, so die Post.

Umgekehrt funktioniert die Zustellung noch. "Wir bekommen derzeit nach wie vor Sendungen aus China, über die chinesische Post", sagte Homola. Im gesamten vergangenen Jahr wurden über acht Millionen Sendungen (Briefe und Pakete) von China nach Österreich geschickt.

Auch der Logistiker DHL im Besitz der Deutschen Post hat seinen Betrieb angesichts des Coronavirus-Ausbruchs in China einschränken müssen.

In der am stärksten von der Viruserkrankung betroffenen Provinz Hubei seien strenge Kontrollmaßnahmen in Kraft, alle kommerziellen Flüge von und nach Wuhan ausgesetzt sowie alle Ausfallstraßen der Stadt abgeriegelt. "Daher ist auch der Abhol-, Zustell-, und Lagerverwaltungsbetrieb von DHL in der Provinz Hubei aktuell ausgesetzt", so das Unternehmen. Sobald die Notstandsmaßnahmen der kommunalen Behörden wieder aufgehoben werden, werde man den Betrieb in der Provinz Hubei wieder aufnehmen.

Die chinesischen Behörden hätten auch in anderen Provinzen und Städten zusätzliche Kontrollen und Bewegungsbeschränkungen eingeführt. Diese könnten in den kommenden Tagen ausgeweitet werden, so das Unternehmen.

Der Geschäftsbetrieb werde kontinuierlich angepasst, um mögliche Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Die entsprechende Arbeitsgruppe des Konzerns beobachte die Situation sehr genau, stimme sich mit internationalen Organisationen wie der WHO ab und versorge alle Mitarbeiter und relevanten Betriebseinheiten mit den erforderlichen Informationen. Die Sicherheit der Mitarbeiter stehe dabei an erster Stelle. Man halte Notfallpläne bereit, um potenzielle Auswirkungen zu mindern. (apa/red)

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