Bilanz

Kion sieht sich an Spitze einer goldenen Lagertechnik-Zukunft

Der Flurförderzeug-Anbieter hat nach einem Rekordgeschäftsjahr große Pläne bis 2027. Und will in seinen Lagern das Licht abdrehen.

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2017 war für Kion ein "Rekordjahr".

Eine Verdoppelung in den nächsten zehn Jahren. Das ist, einfach zusammengefasst, die Vorhersage von Kion für den Fördertechnik-Markt. Der deutscher Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und Supply-Chain- Lösungen verlautbarte seine Prognosen Anfang März zusammen mit seiner Bilanz vom Geschäftsjahr 2017.

Und diese Bilanz fiel besonders gut aus. Gegenüber 2016 machte Kion, die Mutter von Linde Material Handling, ein Umsatzplus von 37 Prozent. Das Unternehmen bezeichnet 2017 als sein persönliches Rekordjahr, die Aktienhalter profitierten ebenso. Das Plus wird zu großen Teilen auf Dematic zurückgeführt. Der Lieferketten-Spezialist wurde Ende 2016 von Kion übernommen und macht gut ein Viertel des Kion-Gesamtumsatzes aus.

Zukunft noch rosiger?

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge sei 2017 zudem stark gewachsen. Und Kion glaubt, dass er dank der Umrüstung von Handhubwagen auf Motorbetrieb auch weiterhin viel Wachstum möglich, sogar wahrscheinlich ist. Das Unternehmen will hier weiterhin ganz vorne mit dabei sein, so Vorstandschef Gordon Riske.

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Aus diesem Grund wurde auch die Aktion „Kion 2027“ ins Leben gerufen. „Innovation, Digitalisierung, Automatisierung, effiziente Energienutzung und eine bessere Leistungsfähigkeit der Kion-Produkte und der Prozesse im Unternehmen“ sollen die Aktion auszeichnen. So sollen etwa die Arbeitsvorgänge in Lagern so weit automatisiert werden, dass keine Beleuchtung mehr nötig ist.