Digitalisierung

Leogistics liefert digitale Lösung für K+S

Das internationale Rohstoffunternehmen K+S hat sich eine eigene Wagenflotte zugelegt. Unterstützung bei der Digitalisierung des Flottenmanagements kommt dabei von leogistics.

Digitalisierung Schienenlogistik K+S leogistics Supply Chain Management

Durch die Digitalisierung des Flottenmanagements konnten die operativen Kosten für den Verkehrsträger Bahn gesenkt werden.

Leogistics ist Experte im Bereich der Konzeption und Einführung von digitalen Softwarelösungen für Logistik und Supply Chain Management. Nun unterstützt das Unternehmen K+S bei der Digitalisierung seiner neuen Flotte.

K+S löste sich aus den Abhängigkeiten einzelner Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und Leerwagenzulieferer, doch somit wird für die Überwachung und Steuerung aller schienengebundenen Logistikprozesse ein effektives Flottenmanagement benötigt. Mit einer IT-Lösung bestehend aus SAP TM und leogistics Rail wurde die Wagenplanung digitalisiert und der Wageneinsatz optimiert. Wagen stehen nun zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung.

Während im SAP TM die strategische Planung und Abrechnung im Mittelpunkt steht, ermöglicht leogistics Rail die operative Planung, Durchführung und Auswertung von Transporten auf der Schiene. Nach Produktivsetzung an einem Pilotstandort erfolgte zeitnah der Roll-Out an weiteren K+S Standorten in Deutschland. Derzeit ist in Planung auch  Standorte in Europa und Nordamerika an das neue System anzubinden.

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Digital und just in time

„Dank der Digitalisierung unseres Flottenmanagements konnten wir die operativen Kosten für den Verkehrsträger Bahn deutlich senken. Die gewonnene Transparenz und Flexibilität durch den Einsatz von leogistics Rail hat dazu geführt, dass wir unsere Wagenflotte effektiv planen und einsetzen können. Die Wagen werden nun just in time zu den jeweiligen Bedarfsstandorten gesteuert. Damit können wir Standzeiten minimieren und haben Umlaufzeiten besser im Blick“, ergänzt Agnes Schneider, Leiterin Logistics Execution bei K+S.

Unabhängigkeit und ihre Herausforderungen

Mit dem Aufbau einer eigenen Wagenflotte reagierte K+S auf die generell zurückgehende Waggonverfügbarkeit und die damit einhergehenden Transportengpässe am Markt. Der Einsatz diverser EVU ermöglicht darüber hinaus eine Bedienung von Güterverkehrsstellen, die in Regionen außerhalb der Hauptknotenpunkte für Eisenbahnverkehre liegen. So wurden Wagen nach besonderen Vorgaben der K+S gebaut und zusätzliche EVU gesucht.

Die Herausforderung bestand darin, alle Wagen optimal einzusetzen und Leerfahrten zu vermeiden. Dafür mussten neue Prozesse definiert und in die bestehende IT-Architektur integriert werden. Dazu zählt die Transportbedarfs-, die Wochen-, und die Leerwagenplanung sowie das Wagenmanagement. Die speziell entwickelten Wagen sind mit einem Telematiksystem ausgestattet. Mittels der neuen Software kann eine punktgenaue Standortermittlung jederzeit durchgeführt werden.

© K+S

Mit dem Aufbau einer eigenen Wagenflotte macht sich K+S unabhängig von der zurückgehenden Waggonverfügbarkeit und den Transportengpässen am Markt.

Ausblick

Durch Verwendung weiterer leogistics Rail Standardfunktionalitäten zur digitalen Gleisverwaltung und Rangierdisposition soll die Nutzung von Gleisen und Ladestellen ebenfalls optimiert und Kapazität für zusätzlichen, umweltfreundlichen Schienenverkehr geschaffen werden. Darüber hinaus arbeiten die K+S und die leogistics Standardentwicklung weiterhin an Innovationsthemen rund um den Verkehrsträger Schiene zusammen.