Flurförderzeuge

Linde launcht neue Hubwagen

Im Vorjahr gab es die neue Produktfamilie von Fahrerstand- und Fahrersitzhubwagen sowie Doppelstockbeladern. Nun lässt Linde Material Handling Varianten mit seitlichem Fahrersitz folgen.

Intralogistik Linde Flurförderzeuge

Mehr Komfort, mehr Sicherheit: Die neue Hubwagen-Generation von Linde.

Die Niederhubwagen Linde T20 R und T 25 R mit 2,0 bzw. 2,5 Tonnen Tragfähigkeit, Doppelstockbelader Linde D12 R mit 1,2 Tonnen Tragfähigkeit und Hochhubwagen Linde L14 R und L16 R mit 1,4 und 1,6 Tonnen Tragfähigkeit verfügen über eine neue Chassisbreite von 820 Millimetern. Hinzu kommen Niederhubwagen Linde T20 SR und T25 SR mit seitlicher Standposition, die 2,0 bzw. 2,5 Tonnen heben und deren Chassis 790 Millimeter breit ist.

Die neuen Hubwagen bieten zwei Sitzvarianten: standardmäßig mit Stoffbezug, optional mit unempfindlichem Kunstleder. Damit der Fahrer den Sitz möglichst gut auf seine Körpermaße anpassen kann, lassen sich Neigung der Rückenlehne, Abstand zum Bedienpult und das Gewicht über Hebel unterhalb des Sitzes einstellen. Die optionale Sitzheizung sorgt für zusätzlichen Komfort oder schützt die Gesundheit des Bedieners bei Minusgraden im Kühlhaus.

Ein widerstandsfähiger, gepolsterter Haltegriff und die verstellbare Bodenplatte machen den Einstieg ins Fahrzeug bequem. Während der Arbeit leisten die gepolsterte Armablage, die einfach zu erreichenden Bedienhebel der TipControl, das Lenkrad sowie der gepolsterte Knieschutz einen weiteren Beitrag für hohen Komfort und geringe Ermüdung. Die TipControl ist eine Neuentwicklung – sie ist Haltegriff und Bedienhebel in einem und lässt sich bei vielen Modellen wahlweise rechts- oder linksseitig in der Bedienkonsole verbauen. Der Bediener steuert die Fahr- und Hubfunktionen über Daumen und Zeigefinger feinfühlig und gleichzeitig. Auch mit Handschuhen sind die Schalter gut zu bedienen.

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Drei autarke Bremssysteme schützen den Fahrer in verschiedenen Situationen: Das Fahrzeug bremst automatisch, sobald der Fahrer entweder den Fahrschalter loslässt oder den Bereich des Totmannschalters verlässt. Die dritte Möglichkeit ist der Notaus-Schalter. Er ist von überall schnell zu erreichen, unterbricht alle Stromkreise und aktiviert die elektromechanische Bremse. Für hohe Traktion auch auf unebenen Böden sorgt die spezielle, freischwingende Aufhängung der Radarme. Sie gewährleistet, dass alle vier Räder jederzeit plan auf dem Untergrund aufliegen und die Geräte eine stabile Lage haben.

Eine gute Sicht bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt verschafft dem Bediener die Sitzposition in 90° zur Fahrtrichtung. Dadurch steuert er das Gerät souverän vorbei an Regalen und Paletten oder auf längeren Wegen durch Tore sowie über Rampen. Mit dem für die Sitzgeräte optional verfügbaren Panoramaspiegel wird auch der letzte tote Winkel um das Fahrzeug herum sichtbar.