AustriaTech

Mehr Sicherheit auf Europas Straßen durch C-ITS

Die C-Roads Plattform arbeitet seit 2016 an der Harmonisierung von C-ITS-Technologien und kann C-ITS nun als zuverlässigen Dienst auf den Straßen und in unseren Autos in ganz Europa präsentieren.

AustriaTech Sicherheit

Um Straßen und Fahrzeuge zu vernetzen, wurden straßenseitige Sensoren entlang wichtiger Straßenabschnitte in ganz Europa installiert.

Kooperative Intelligente Verkehrssysteme (C-ITS) haben einen positiven Einfluss auf die Verkehrssicherheit. Um eine harmonisierte europaweite Lösung zu gewährleisten, haben 18 Staaten und sieben assoziierte Partner der EU-geförderten C-Roads-Plattform Standards für C-ITS-Dienste definiert, Empfehlungen für den Einsatz entwickelt und diese Dienste in nationalen Pilotprojekten getestet. Nun hat C-Roads gezeigt, dass sicherheitsrelevante Verkehrsinformationen in Echtzeit und ortsbezogen vom Infrastrukturbetreiber ins Fahrzeug übertragen werden können. Um Straßen und Fahrzeuge zu vernetzen, wurden straßenseitige Sensoren entlang wichtiger Straßenabschnitte in ganz Europa installiert. Die Technologien bestehen aus einem Mix aus dedizierten Kurzstreckenfrequenzen (ITS-G5-Standard) und zellularer netzbasierter Kommunikation zur Überbrückung größerer Entfernungen.

Der gemeinsame Nenner innerhalb von C-Roads für alle Test- und Implementierungsaktivitäten zwischen Infrastrukturbetreibern und der Fahrzeugindustrie ist das harmonisierte Kommunikationsprofil der C-Roads Plattform. Es wurde gemeinsam erarbeitet und ist frei verfügbar. Bis heute wurde dieses Profil an mehr als 480 Institutionen aus 50 Ländern in aller Welt verteilt.

Seit 2016 werden Straßen in ganz Europa mit intelligenter Infrastruktur ausgestattet, um Reisende zu unterstützen. Beginnend mit Hotspots entlang von Autobahnen und Städten wurden Straßenabschnitte auf eine Gesamtlänge von 20.000 km mit ITS-G5-Einheiten ausgestattet, während rund 100.000 km mit Mobilfunk-/Langstreckentechnologien abgedeckt sind. Gleichzeitig wurden in enger Abstimmung mit Vertretern der wichtigsten OEMs mehr als 3.000 Stunden in umfassende Tests von Fahrzeugen und Diensten in ganz Europa investiert.