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Post und Logistikum suchen die „grüne Verpackung“

In die Forschung fließen auch die Erfahrungen und die Wünsche von Versendern und Empfängern ein.

KEP Logistikum Steyr Österreichische Post Verpackung Forschung

Die Post will dem Kundenbedürfnis nach Müllvermeidung noch stärker nachkommen.

Ab November wird im Rahmen des Kompetenzbereichs Logistikum.Retail der FH OÖ/Campus Steyr nach grüner Verpackung geforscht, um unnötigen Verpackungsmüll künftig bestmöglich zu reduzieren.

Das Ziel ist, innovative Verpackungsformen zu entwickeln, die einerseits nachhaltig funktionieren, aber auch den qualitativen und preislichen Ansprüchen von Absendern und Empfängern entsprechen.

Dabei werden zunächst die aktuelle Forschungslage im Bereich Versand und Verpackung analysiert sowie die Sicht von Kunden und Versendern erhoben. Die dadurch gewonnenen Daten sollen zu neuen, innovativen Verpackungslösungen führen, die im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Campus Steyr und einem potenziellen weiteren Partner umgesetzt werden.

White Paper zum Thema

In einer vorangegangenen Kooperation zwischen Post und Logistikum wurde bereits eine Lebensmittelbox entwickelt, die die Frische der Waren bis zu 48 Stunden lang gewährleistet und von der Post nun für Frischwarensendungen im Einsatz ist.

Forschung zu frischer und verderblicher Ware

Das Forschungsprojekt „Perishable Food Delivery“ geht der Frage nach, warum frische Lebensmittel am österreichischen Markt kaum online gekauft werden. Hierzu werden sowohl der Status Quo und allgemeine Trends als auch Geschäftsmodelle in der Zustellung von frischer und verderblicher Ware in unterschiedlichsten Ländern analysiert. Aufbauend darauf, wird eine repräsentative Online-Studie erstellt, die Aufschluss über Kundenanforderungen sowie passende Geschäftsmodelle beziehungsweise Lösungskonzepte für Österreich geben soll.

Stärkung des Customer Involvements

In einem weiteren Projekt wird die Stärkung des Customer Involvements und des Service-Levels bei der Zustellung untersucht. Dazu wurden bereits im Rahmen einer Sekundäranalyse Interaktions- und Kommunikationspotenziale in der Zustellung erhoben sowie eine entsprechende Marktanalyse durchgeführt.

Darauf aufbauend, wurden nun die Zustellprozesse und -pfade der Post analysiert und eine für den österreichischen Empfänger-Markt repräsentative Online-Studie für Österreich durchgeführt. Die daraus resultierenden Daten sollen Aufschluss über die tatsächlichen Bedürfnisse der Empfänger sowie deren Interaktionspotenziale im Rahmen des Zustellprozesses geben und als Basis für die Entwicklung von neuen Lösungskonzepten und Service-Modelle dienen.

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