Logistikzentren

Rekordjahr für den Hafen Wien

Wachstum in fast allen Geschäftsbereichen bescherte Österreichs größtem Donauhafen das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte.

Hafen Wien Bilanz Logistikdienstleister

(v.l.) Peter Hanke (GF Wien Holding), Renate Brauner (Wirtschaftsstadträtin), Doris Pulker-Rohrhofer (techn. GF Hafen Wien), Fritz Lehr (kaufm. GF Hafen Wien)

Mit einem Umsatz von 56,8 Mio. Euro im Bilanzjahr 2016 konnte der Hafen Wien nicht nur das Vorjahresergebnis um 7,8 % übertreffen, sondern auch das bisherige Rekordjahr 2014 um sechs Prozent. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 12,7 Mio. Euro sogar um 33 % über dem Wert von 2015.

Zu dem Ergebnis haben fast alle Geschäftsbereiche positiv beigetragen. So konnte durch die Verkleinerung des Hafenbeckens und der damit verbundenen Landgewinnung der Autoterminal erweitert werden, was die Anzahl an umgeschlagenen Fahrzeugen um 22.000 Stück erhöhte (entspricht 30 % Zuwachs). Auch der Warenumschlag per Schiff wuchs 2016 - um 8,6 % auf 984.000 Tonnen. Zufrieden ist die Geschäftsführung auch mit mit der Auslastung der Lagerhallen und Freiflächen, die 2016 bei etwa 73 % lag.

Ein geringes Minus von 1,6 % mußte lediglich beim Containerumschlag hingenommen werden: 2016 lag der Umschlag bei 440.000 Einheiten.

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Investitionen im laufenden Jahr

Für 2017 hat sich der Hafen Wien etliche Investitionsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 24,6 Mio. Euro vorgenommen. Unter anderem:

  • Erweiterung und Entwicklung der Flächen zur Betriebsansiedlung im Rahmen des Projekts HQ7
  • Photovoltaik-Anlage am Dach des Autolagerhauses (im Mai in Betrieb genommen)
  • Hochwasserschutztor für den Hafen Albern (Beginn der Planungs- und Vorarbeiten)
  • Umbau und Sanierung des Hochregallagers
  • Neues Dach für die Schüttguthalle
  • Ausbau des Ingates und Anschaffung eines Maststaplers am Güterterminal