Kühllogistik

Schnelllauftore im Kühlhaus

Wie schafft man es, in der Kühlhauslogistik den Energieverlust – und damit den höchsten Kostenfaktor – zu minimieren? Tore-Hersteller Efaflex hat dazu ein paar Ideen.

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In zwei Sekunden geöffnet: Schnelllauftore sparen Energie.

Fleisch, Gemüse, Fisch, Milchprodukte oder Medikamente: Die Produkte müssen in einem temperaturgesteuerten Bereich gelagert, abgerufen, sortiert oder kommissioniert werden. Um einen sicheren und produktiven Betrieb zu gewährleisten, ist es wichtig, die Hauptkomponenten für die richtige Ausstattung sorgfältig auszuwählen. Es ist nicht einfach, die Temperaturen in gekühlten Zonen möglichst kostengünstig aufrechtzuerhalten. Einige Hinweise, mit denen man Gebäudekosten senken, die Effizienz maximieren und gleichzeitig den Energieverlust und damit den höchsten Kostenfaktor minimieren kann:

Bereitstellungsräume

Bei der Gestaltung von Kühlhäusern ist es allgemein üblich, einen kühlen Raum neben der Tiefkühlkammer zu bauen, in dem die Mitarbeiter in einer angenehmeren Umgebung und außerhalb der typischen Minustemperaturen Lieferungen herrichten und vorbereiten können. Die Temperatur solcher Räume wird üblicherweise bei etwa +5 C gehalten. Es ist wichtig, daran zu denken, dass für Waren in diesem Bereich nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht, bevor sie zu tauen beginnen. Deshalb sollten die Aufträge zügig vorbereitet und rasch auf die Tiefkühllastwagen verladen werden. Die typische Zeitvorgabe für Bereitstellungsräume liegt im Einklang mit dem HACCP-Konzept bei etwa 30 Minuten.

Heizen hält gesund

Mitarbeiter, die mit Kommissionieraufgaben in Tiefkühlumgebungen betraut sind, sind Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Es ist daher angemessen, einen speziell dafür vorgesehenen Fahrer auf einem Gabelstapler vorzugsweise mit einer beheizten Kabine einzusetzen, der im Tiefkühlbereich tätig ist und die Paletten zum und vom Auftragsvorbereitungsbereich hin- und her befördert.

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Im Sinne der Sicherheit der Mitarbeiter ist es ratsam, eine Fußbodenheizung zu haben (insbesondere, um die Eingangsbereiche zum Kühlraum herum), da es aufgrund des durch die Temperaturunterschiede entstehenden Kondenswassers üblicherweise zur Eisbildung kommt.

Schnelle Tore sparen Energie

Schnelllauftore gibt es in vielen unterschiedlichen Optiken und Haptiken, zwei Dinge sind jedoch allen gemeinsam: ihre schnelle Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit und ihre langfristige Haltbarkeit, wenn es um starke Beanspruchungen geht. Mit einer durchschnittlichen Öffnungszeit von etwa zwei Sekunden, gefolgt von der automatischen Schließung, bedeutet die Nutzung von Schnelllauftoren enorme Energieeinsparungen über den ganzen Tag.

Die neue Torgeneration von Efaflex bietet eine Einzeltorlösung, die eine hohe Geschwindigkeit und nahezu hermetische Abdichtung beim Schließvorgang miteinander verbindet. Bei dieser Lösung wird das Einzeltor auf der warmen oder kalten Seite installiert. Ein Schnelllauftor wird so programmiert, dass es sich automatisch in der Minute schließt, in der es der Bediener passiert.

Schnelllauftore sind eine bewährte Lösung für temperaturgesteuerte Logistik. Sie bieten den schnellsten Zugang zur Kammer und minimale Öffnungszeiten. Öffnungs-/Schließzyklen können entweder durch eine Zugschnur Bewegungsmelder oder Induktionsschleifen gesteuert werden.

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