Corona-Krise

Soll die Lkw-Maut ausgesetzt werden?

Der europäische Ladungs-Verbund Elvis AG will durch eine temporäre Aussetzung der Maut Versorgungssicherheit und Arbeitsplätze retten.

Transportlogistik ELVIS AG Nikolja Grabowski Coronavirus Maut

Nikolja Grabowski, Leitung politische Kommunikation der Elvis AG, plädiert für die Aussetzung der Lkw-Maut auf deutschen Fernstraßen während der Corona-Krise

Die internationale Straßentransportunion IRU hat nachgerechnet: Um bis zu 20 Prozent könnten der Straßentransport in diesem Jahr zurückgehen, der weltweite Einnahmeverlust 800 Milliarden Dollar erreichen. An die Regierungen richtet die IRU daher den dringenden Appell, Transportunternehmen finanziell zu unterstützen.

Versorgung sicherstellen, Arbeitsplatzverluste verhindern

Ein Forderung, der sich der europäische Ladungs-Verbund Elvis AG nun angeschlossen hat. In einem offenen Brief an den deutschen Verkehrsminister macht Elvis auf das Risiko eines Zusammenbruchs der Lieferketten durch starke finanzielle Einschnitte für Transportunternehmen infolge der Pandemie aufmerksam: „Die Entlastung von Logistikbetrieben würde einerseits die Versorgung der Gesellschaft weiterhin sicherstellen. Andererseits könnte sie den Arbeitsplatzverlust von Millionen Beschäftigten verhindern.“

Verzicht auf die Erhebung der Lkw-Maut

Um Speditionen schnell finanziell zu entlasten, fordert der Verbund daher einen Verzicht auf die Erhebung der Lkw-Maut auf deutschen Fernstraßen rückwirkend zum 1. März. Nur so könne der wirtschaftliche Ruin insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen verhindert und die Versorgung der Gesellschaft weiterhin gesichert werden.

Verwandte tecfindr-Einträge