Transportplattform

Transporeon rüstet auf

Im Rahmen der Münchener transport logistic hat sich Transporeon stark erneuert präsentiert. Nicht zuletzt auf der Basis Künstlicher Intelligenz.

Transportlogistik Transporeon

Bauchgefühl kommt aus der Mode: Transporeon setzt auf massiven technologischen Einsatz in der Disposition.

Die Abkehr vom „Bauchgefühl“ erfahrener Disponenten war bei vielen Ausstellern der transport logistic ein Thema. Die technologische Entwicklung der vergangenen Jahre macht dies immer einfacher möglich. Transporeon hat einige neue Funktionen vorgestellt, die datenbasierte Entscheidungen ermöglichen.

„Offer Retrospect“ und „Offer Prediction“ liefern mit Hilfe von künstlicher Intelligenz wichtige Hinweise, welche Vergabevariante – ratenbasiert oder Spotmarkt – voraussichtlich erfolgreicher und wirtschaftlicher ist. Zudem können mit den Tools verfügbare Kapazitäten für geplante Transporte prognostiziert werden.

Mit der neuen Big-Data-Funktion „Connecting Load Agent“ hingegen können Beladetermine mit bereits fixierten Entladezeiten und Orten von Spediteuren verglichen werden. Verlader erfahren somit, wie viele Spediteure im Umkreis ihres Beladeortes bereits entladen – und aller Wahrscheinlichkeit nach noch Anschlussladungen suchen. Entscheidet sich daraufhin ein Verlader für eine Spotmarkt-Vergabe, kann er mögliche Leerfahrten aufseiten der Spediteure nutzen und dadurch bessere Angebote erzielen. Gleichzeitig profitieren die Spediteure durch weniger Leerkilometer – und die Umwelt von weniger CO2-Ausstoß.

White Paper zum Thema

Transportverfolgung von Komplett- und Teilladungen waren bei Transporeon ebenfalls zentrales Thema auf der transport logistic. Gemeinsam mit dem Real-Time-Visibility-Experten Sixfold bietet Transporeon hier eine neue, integrierte und dabei einfach zu implementierende Lösung. Sixfold bindet Lkw-Flotten von Speditionen primär über die dort genutzten Telematik-Systeme an. Durch die nahtlose Integration der Systeme in die Transporeon-Plattform müssen sich Verlader nur noch auf einer Plattform einloggen, um Transporte zu vergeben, Zeitfenster zu managen und die Lieferungen in Echtzeit inklusive der zur erwartenden Ankunftszeit ETA verfolgen. Das ist bislang einmalig im europäischen Markt.

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