Case Study

Warum Holter auf Wingliner setzt

Die Holter Gruppe setzt in ihrer Fahrzeugflotte seit rund zwei Jahren Komponenten der Salzburger Wingliner International ein.

Transportlogistik Wingliner

Eigene Produktion in Österreich: Eine fast fertige Seitenwand für einen 40-Tonner mit 13,60 Meter Seitenlänge wird für die Auslieferung vorbereitet.

Die Holter Gruppe hat ziemlich individuelle Ansprüche an ihre Flotte von über 300 Lkw. So müssen die Ladeflächen zum Be- und Entladen von allen drei Seiten ohne Einschränkungen frei zugänglich sein. Im geschlossenen Zustand sollen die Seitenwände jedoch ein Maximum an Stabilität gewährleisten, um flexible Optionen für die wichtige und gesetzlich geforderte Ladungssicherung zu bieten.

Zweites Leben möglich

Als verantwortlicher Fuhrparkmanager bei Holter ordert Franz Söllinger neue Lkw seit zwei Jahren mit den Komponenten von Wingliner. „Das System ist bei einer Ladehöhe von mehr als zwei Metern und dieser Ladelänge tatsächlich alternativlos, gerade bei der sensiblen Ladungssicherung und bei der Bedienerfreundlichkeit müssen wir jetzt keine Kompromisse mehr machen.“

Früher eingesetzte Lösungen mit Schiebeplane, Rollo oder herkömmlicher Klappwand haben sich für ihn nicht bewährt. Und die höheren Investitionskosten amortisieren sich aus seiner Sicht schon nach wenigen Jahren. „Erstens gibt es durch die bessere Ladungssicherung spürbar weniger Schäden an der meist wertvollen Fracht aus Keramik und Glas, zweitens kann wesentlich schneller Be- und Entladen werden, und drittens ist der robuste Aufbau am Ende der Laufzeit eines Lkw durchaus noch für ein zweites Leben auf einem neuen Fahrzeug geeignet.“

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Zahlreiche Optionen

Die Bedienung ist über eine Fernsteuerung mit wenigen Elementen sehr einfach. Und weder die finale Verrieglung noch die Entriegelung fordern Handgriffe abseits der Fernbedienung, die auch über ein Smartphone mit entsprechender App erfolgen kann. Die Seitenwände werden je nach Kundenwunsch und Einsatzbereich wahlweise aus Alu-Snap, isolierten Sandwichpanelen oder mit Planenbespannung geliefert. Alle Optionen können nach Code XL für die jeweils notwendigen Belastungen zertifiziert werden.

Wingliner, International, für, Holter © Holter

Die Seitenwände finden ihre Endposition plan liegend auf dem Dach des Koffers. Dadurch ist barrierefreies Be- und Entladen möglich.

Allen Varianten gemeinsam ist, dass sie sich in wenigen Sekunden komplett öffnen und schließen lassen und an den Innenseiten über leicht anzupassende Vorrichtungen für die Ladungssicherung verfügen. Beim Öffnen hebt eine wartungsfreie Hydraulik die Seitenwand aus der unteren Verriegelung. Horizontal mittig angeordnete Scharniere erlauben dabei ein platzsparendes Zusammenfalten der Einheit, die schließlich von der Hydraulik flach auf dem Dach des Kofferaufbaus abgelegt wird. Dort stört sie weder beim Laden noch schränkt sie die Bewegungsfreiheit des Lkw ein, etwa bei der Einfahrt in eine Halle.

Je nach Bedarf kann die Seitenwand wie ein Flügel an jeder beliebigen Position angehalten werden, beispielsweise um empfindliche Ware neben dem Lkw vor Regen zu schützen. Volumen oder Ladefläche gehen durch das System nicht verloren, Höhe und Breite des Koffers werden nicht eingeschränkt.

Auftraggeber

Die Holter Gruppe (Wels) ist ein familiengeführter Sanitär- und Heizungsgroßhandel. Das 1873 gegründete Unternehmen beschäftigt an 18 Standorten über 800 Mitarbeiter.

Auftragnehmer

Bausatzhersteller Wingliner International (Eugendorf) fertigt Komponenten und Bausätze/Kits und liefert diese an Fahrzeugbauer in der ganzen Welt.

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