Automatisierung

Warum jetzt alle Cobots kaufen

Wieso Cobots nicht das gleiche wie Industrieroboter sind, warum eine Verwechslung sehr gefährlich werden kann, und warum eine junge Erfindung der Segen vieler KMU sein wird. Über unseren neuen Freund, den Cobot.

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Viele Unternehmen, besonders KMU, schrecken vor dem Einsatz automatisierter Helfer ab, was vor allem an drei Gründen liegt. Roboter sind schwer zu programmieren, teuer, und brauchen viel Platz. Doch mehr und mehr dringt die Existenz von Cobots ins Bewusstsein – und das Wissen, dass sie nicht das gleiche sind wie Roboter.

Was collaborative robots grundlegend von herkömmlichen Industrierobotern unterscheidet, macht sie gleichzeitig zu einer lohnenden Investition für viele KMU. Denn Cobots sind speziell dafür designt, mit und neben Menschen zu arbeiten; sie sind speziell leicht in Betrieb zu nehmen; und sie können viele verschiedene Aufgaben übernehmen – in der Produktion wie auch im Lager.

In einem Vierteljahrhundert zum (fast) perfekten Mitarbeiter

1995 kam der Begriff erstmals auf, durch ein Forschungsprojekt der General Motors Foundation, die die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter sicherer gestalten wollte. Keine 25 Jahre später scheinen wir genau da angekommen zu sein. Oder wie es das britische Automatisierungs-Unternehmen HMK formuliert: „Roboter und Menschen waren jahrelang Kollegen, aber sie haben nie wirklich zusammengearbeitet. Das ändert sich jetzt.“

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Langweilig und gefährlich – nichts für Menschen

Während Industrieroboter meistens für eine einzige Aufgabe gebaut sind und diese jahrein, jahraus in einem Käfig oder hinter einer Schutzabtrennung verrichten, arbeiten Cobots Seite an Seite mit Menschen. Sie übernehmen dabei oft sogenannte „3D-Aufgaben“, wie es Darius Wilke vom Bostoner Robotikunternehmen Rethink Robotics formuliert – dull, dangerous und dirty, also langweilig, gefährlich und schmutzig. So kann ein Cobot etwa eintönige Pick-and-Place-Aufgaben übernehmen, heiße Werkstücke in die Roboterhand nehmen, oder auch Teile verpacken. Der Werker oder Logistiker kann sich derweil auf andere Aufgaben konzentrieren. Und das wird er auch weiterhin, ist sich der Augsburger Maschinenbauer Kuka sicher: „Der Mensch wird weiterhin im Mittelpunkt stehen“, heißt es hier etwa. Cobots können unterstützen – damit verringern sich Unfälle, die Produktion kann gesteigert und optimiert werden. 

https://youtu.be/PtncirKiBXQ

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