Grüner Wasserstoff

Wenn Gabelstapler mit Wasserstoff fahren

Der Industriegase-Spezialst Messer will grünen Wasserstoff in die Intralogistik bringen und Mobilitätsprojekte bei Fuhrparkbetreibern vorantreiben.

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Messer verfügt durch den Betrieb von Wasserstofftankstellen für einige der weltweit größten Flotten an Bussen, Gabelstaplern und anderen Flurförderfahrzeugen bereits über wichtige Erfahrungen in diesem Bereich. 

Der Industriegasespezialist Messer engagiert sich weltweit im Bereich "Grüner Wasserstoff". Grüner Wasserstoff entsteht in Elektrolyseanlagen durch die Umwandlung von erneuerbarem Strom zu grünem Wasserstoff. Bei der Herstellung wird Wasser mittels Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, so auch in der Power-to-Gas-Anlage der EnBW-Gruppe im baden-württembergischen Grenzach-Wyhlen. „Unsere Aufgabe liegt in der Vermarktung des grünen Wasserstoffs. Wir konzentrieren uns auf Technologien, die die Produktionsabläufe unserer Kundschaft effizienter und umweltschonender machen“, erklärt Stefan Messer, Eigentümer und CEO von Messer.

Grüner Wasserstoff in der Logistik

Im Fokus stehen sowohl Anwendungen in der innerbetrieblichen Logistik von Industrieunternehmen, zum Beispiel Wasserstoff-angetriebene Gabelstapler, als auch verschiedene Mobilitätsprojekte bei Fuhrparkbetreibern und im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs. Messer verfügt durch den sicheren und zuverlässigen Betrieb von Wasserstofftankstellen für einige der weltweit größten Flotten an Bussen, Gabelstaplern und anderen Flurförderfahrzeugen bereits über wichtige Erfahrungen in diesem Bereich.

Neben dem Industriegase-Spezialisten gehören der Stromversorger EnergieDienst, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg und die gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung Dialogik zu den Projektpartnern von EnBW. Die seit 2019 betriebene Elektrolyseanlage soll jetzt um fünf Megawatt auf eine elektrische Leistung von insgesamt sechs Megawatt erweitert werden. Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt den Ausbau des Reallabor H2-Wyhlen mit einer Forschungsförderung in Höhe von rund 13,5 Millionen Euro.