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Wie sich die Post im Vorjahr geschlagen hat

Die mediale Begleitmusik zur heimischen Post war zuletzt nicht immer freundlich. Die aktuellen Bilanzzahlen sorgen nun für gute Nachrichten.

KEP Österreichische Post Georg Pölzl

Das Paketgeschäft der Österreichischen Post ist im Vorjahr um 11,5 Prozent gewachsen.

Das Thema „Paket“ war in den vergangenen Monaten medial so präsent wie selten zuvor. Der Einstieg von Amazon in die Zustellung. Die Diskussionen um die geplatzte Fintech-Kooperation der Post bzw. deren Datensammlungs-Aktivitäten. Zuletzt der Rückzug der DHL Paket und die geplante Übernahme des Großteils von deren Zustellungen durch die heimische Post.

Vor diesem Hintergrund hat die Österreichische Post nun die Bilanz für 2018 präsentiert. Und die sieht ziemlich blendend aus. Dem erwartbaren Rückgang im Briefgeschäft (-2,5 Prozent) steht ein Zuwachs im Paketgeschäft von + 11,5 Prozent gegenüber. Der Umsatz ist um 1 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro gestiegen, das Ebit um 1,5 Prozent auf 211 Millionen Euro.

Post-Generaldirektor Georg Pölzl rechnet für 2019 mit weiterem Paket-Mengenwachstum. „Oberste Priorität ist es, die Logistikkapazität der Österreichischen Post mittelfristig zu verdoppeln. Der erste Schritt eines umfassenden Investitionsprogramms wurde bereits mit der Errichtung eines neuen Logistikzentrums in Hagenbrunn geschafft.“ Der Bau eines neuen Logistikzentrums in Kalsdorf bei Graz ist in Vorbereitung – der Spatenstich erfolgt am 18. März 2019.

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