Intralogistik

Frischdienst Walther baut Tiefkühllager

Der deutsche Lebensmittelgroßhändler hat sich für ein automatisches Tiefkühllager mit Tablartechnik von Klinkhammer entschieden.

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Hochregallager für 9.120 Tablar-Stellplätze bei minus 22 Grad Celsius

Der Lebensmittelgroßhändler Frischdienst Walther beliefert Gastronomie, Hotels und Großverbraucher im mainfränkischen Kitzingen (Bayern) mit mehr als 7.800 Artikeln. Darunter frische Feinkost, Geflügelspezialitäten und Frischfisch. Um die Abläufe zu optimieren, hat sich das Unternehmen für ein automatisches Tiefkühllager mit Tablartechnik von Klinkhammer entschieden.

Kurze Wege

Die Planer setzten auf eine automatisierte Lösung mit Tablartechnik, um die Vielzahl an unterschiedlichen Packungsgrößen effizient einlagern zu können. Bis Ende des Jahres wird ein automatisches, 2-gassiges Hochregallager für 9.120 Tablar-Stellplätze gebaut. Die Durchsatzleistung beträgt bis zu 150 Ein- und Auslagerungen pro Stunde. Alle Lager und Funktionsbereiche sind so miteinander verbunden, dass möglichst kurze Wege anfallen und der Kälteverlust sowie der Wärme- und Feuchtigkeitseintrag so gering wie möglich gehalten wird. Tiefkühlfähige Technik, wie spezielle Antriebe, Schaltschrankheizungen, Lichtschranken und Sensoren sowie Temperaturbeständige Kunststoffe garantieren auch bei minus 22°C eine hohe Verfügbarkeit der Anlage.

Software

Neben dem Bau und der Realisierung des Tiefkühllagers bekam Klinkhammer auch den Auftrag für die Anbindung des Klinkhammer Warehouse-Management-Systems inklusive Materialflussrechner an das existierende ERP-System beim Frischdienst Walther. Neben dem Wareneingangs- und Kommissionierprozess werden sowohl die Materialflüsse als auch die Ein- und Auslagerungen der Produkte vom Lagerverwaltungssystem gesteuert.