Das in das vorhandene Warehouse-Management-System einzubindende AKL sollte zukünftig als „Kommissioniersystem“ fungieren, die Effizienz in den Abläufen deutlich verbessern, den Flächenbedarf verringern und gleichzeitig die Mitarbeiter entlasten. Unter ergonomischen Aspekten lautete die Vorgabe von Boltze, Arbeitsplätze so kompakt wie möglich zu gestalten, Laufwege zu minimieren und weiterhin unumgängliche manuelle Handhabungsprozesse auf technischem Wege zu unterstützen.
Das umfangreiche Anforderungspaket, das auch auf eine Reduzierung von Komplexität zielte, war Resultat einer minuziösen Konzeptwicklung zur Erweiterung des Firmensitzes in Braak. Gesetzt war damit auch eine modular konzipierte Systemlösung, die punktuelle Erweiterungen im laufenden Betrieb zulassen sollte. Im Zuge der Ausschreibung überzeugte letztlich der BOXer von Stöcklin Logistik. Was, wie Michael Winterhalter erzählt, neben der Wirtschaftlichkeit auch dem Umstand geschuldet war, „dass die Automatiklösung hinreichend Stellplatzkapazitäten bietet, um das enorme Artikelspektrum sicher aufnehmen und handhaben zu können“. Mit einer Lagerkapazität für rund 300.000 Standard-Kartons und einer Durchsatzleistung von rund 1.500 Umkartons pro Stunde bedient die Systemlösung von Stöcklin Logistik diese Vorgaben.