Event-Nachschau : Einblick in die Logistik für den Opernball

Die Verwandlung der Wiener Staatsoper in einen der prachtvollsten Ballsäle der Welt erfordert höchste logistische Präzision und detaillierte Planung, in die 23 Mitglieder des Damen Logistik Clubs (DLC) exklusive Einblicke erhielten. Neben einem Fachvortrag erlebten die Teilnehmerinnen eine Sonderführung durch die Wiener Staatsoper und konnten auch Bereiche erkunden, die dem Publikum sonst nicht zugänglich sind.
Petra Höfinger, Vorständin des DLC und Geschäftsführerin der ART for ART Theaterservice, einem Unternehmen der Österreichischen Bundestheater, organisierte die Veranstaltung und gewährte fundierte Einblicke in die komplexen logistischen Abläufe hinter dem Wiener Opernball.
Von der Oper zum Ballsaal: Eine logistische Höchstleistung
Bereits Monate im Voraus beginnen die Vorbereitungen für den Ball, bei dem 5.150 Gäste, 160 Debütantenpaare und 150 Musikerinnen und Musiker aufeinandertreffen. In einem Vortrag in den Räumlichkeiten von ART for ART erläuterte Petra Höfinger zu Beginn der DLC-Veranstaltung die vielschichtigen logistischen Prozesse, die für die Durchführung des Großereignisses erforderlich sind: „Die Logistik spielt eine Schlüsselrolle in sämtlichen Branchen und Fachbereichen – so auch bei der Durchführung von Veranstaltungen wie dem Wiener Opernball. Es ist mir eine Freude, mein Konzernumfeld und die umfangreichen Leistungen unseres Unternehmens zu präsentieren und dabei auf breite Resonanz zu treffen“, so Höfinger.
Die logistischen Vorbereitungen laufen das ganze Jahr über. Bühnenlogen, der Parkettboden und zahlreiche Wandverkleidungen werden langfristig gelagert und termingerecht in die Staatsoper transportiert. An der Umsetzung sind zahlreiche Fachbereiche beteiligt, darunter Gebäudetechnik, Dekorationsbau, Kostümherstellung und Kartenvertrieb. Die Koordination all dieser Abläufe stellt sicher, dass sämtliche Elemente pünktlich und nahtlos zusammengeführt werden, um die Staatsoper innerhalb kürzester Zeit in einen prachtvollen Ballsaal zu verwandeln.
Zahlen zur Logistik hinter dem Opernball
- Die Staatsoper wird in nur 30 Stunden in einen festlichen Ballsaal verwandelt – und innerhalb von 21 Stunden wieder zurückgebaut.
- Rund 500 Facharbeiter und Hilfskräfte verschiedener Unternehmen sind am Um- und Rückbau beteiligt.
- Das gesamte Material wird auf einer Fläche von 2.060 m² gelagert und in etwa 150 Transportfahrten zur Staatsoper gebracht.
- 52.600 Gläser, 9.200 Besteckteile, 1.000 Sektkühler und 480 Blumengestecke werden für die Ballnacht bereitgestellt.