Die Stapler selbst kosten, unabhängig vom Antrieb, ungefähr das Gleiche. Bei Elektrostaplern kommen Batterie und Ladeeinheit hinzu, wobei letztere preislich kaum ins Gewicht fällt. Vor allem bei Großstaplern ist die Batterie allerdings durchaus ein Kostenfaktor, sie macht das Fahrzeug um rund zehn Prozent teurer. Neben den um 30 bis 40 Prozent niedrigeren Energiekosten halten die E-Modelle vor allem mit den Wartungskosten dagegen. „Es ist fast selbsterklärend“, sagt Wurzer, „Sie müssen sich nur ansehen, wie ein Dieselmotor aufgebaut ist und wie ein Elektromotor. Drehstrommotoren bestehen aus viel weniger Komponenten, bei ihnen kann im Grunde nichts kaputtgehen oder muss als Verschleißteil getauscht werden.“
Die Amortisationszeit zu verallgemeinern, ist naturgemäß schwierig, hängt sie doch stark vom konkreten Einsatzfall ab. Hinzu kommt, dass bei Dieselmodellen weitere Faktoren wie etwa Schalldämmung oder Maßnahmen zur Abgasreinigung einzurechnen sind. „Meiner Erfahrung nach hat man die Mehrkosten für die Anschaffung im Einschichtbetrieb nach rund drei Jahren wieder eingespielt. Im kritischen Einsatz – etwa im 24-Stunden-Einsatz – natürlich früher.“
Und Abstriche bei der Leistung? Jürgen Wurzers Antwort ist kurz: „Die gibt es nicht. Die Elektrostapler leisten genau das Gleiche.“ Die batteriebetriebenen Modelle basieren übrigens auf der Plattform der Kalmar-Generation G. Und damit, wie Jürgen Wurzer betont, „auf der Erfahrung von mehr als 1.000 Staplern, die wir bereits gebaut haben“.