Forschung

Einfach mal die Zukunft vorhersagen

Die Prognose von Transportaufkommen ist mehr als die Auswertung der Vergangenheit. Und von großer Bedeutung für Unternehmen und Umwelt.

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Wie das Transportaufkommen zu prognostizieren und damit genauestens zu planen ist, ist bei feststehenden Aufträgen schon weitgehend gelöst. Die Crux ist die Planung ungesicherter Aufträge. Doch genau damit beschäftigen sich derzeit mehrere Forschungsprojekte.

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Wie das Transportaufkommen zu prognostizieren und damit genauestens zu planen ist, ist bei feststehenden Aufträgen schon weitgehend gelöst. Die Crux ist die Planung ungesicherter Aufträge. Doch genau damit beschäftigen sich derzeit mehrere Forschungsprojekte.

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Sind Fuhrparks über- oder unterlastet – und das einfach nur, weil sich die Auftragsrate nicht prognostizieren lässt oder verkehrstechnische Faktoren den Betrieb aufhalten –, kommt das die Logistikdienstleister teuer zu stehen und hat auch ökonomische Folgen. Denn je schwerer die Planung, desto weniger greifen die Logistiker auf die Bahn als Transportmittel zurück, hat doch die Bahn wesentlich längere Planungshorizonte.

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Das Fraunhofer-Projekt IPPO will nachhaltige Transportketten durch intelligente Vernetzung schaffen und greift dafür auf das Transportnetzwerk von Hödlmayer International zurück. Gefördert wird die Forschung vom Programm „Mobilität der Zukunft“, das sowohl gesellschaftliche als auch technische Themenfelder im Verkehr in Angriff nimmt.

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Künftige Transportaufkommen lassen sich nur mit der Analyse vergangener Szenarien prognostizieren. Neben statistischen Standardmethoden fließen hier auch ganz andere, unstrukturierte Faktoren ein: das Wetter, das Datum und sogar das BIP eines Landes.

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Solche umfassenderen Prognosen zahlen sich jetzt bereits aus. So führt beispielsweise der Ansatz, seine eigene Flotte maximal auszulasten und prognostizierte Schwankungen an Subauftragnehmer zu vergeben, zu 27,8% höheren Kosten und 24,1% höheren Emissionen als beim IPPO-Modell.

 

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