E-Mobility

GLS testet eScooter

In Graz, Linz und Salzburg testet GLS Austria die Elektro-Scooter. Wenn alles klappt, sollen sie bald in den Regelbetrieb gehen.

KEP GLS Axel Spörl Elektromobilität

GLS testet eScooter.

Als erster Paketdienstleister in Österreich stellt GLS Austria Pakete mit eScootern zu. In Graz, Linz und Salzburg läuft aktuell die Testphase. Bei positivem Verlauf sollen die Elektrofahrzeuge auch im Regelbetrieb eingesetzt werden.

Der eScooter erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde und fährt nahezu geräuschlos. Weiters entfällt wegen der kompakten Form des eScooters die teils schwierige Parkplatzsuche. Somit ist der eScooter optimal für die Zustellung in Wohngebieten und Einkaufsstraßen geeignet.

Das Fahrzeug verfügt über ein Fassungsvermögen von 750 Litern und eine Reichweite von 100 Kilometern.

Bald im Regelbetrieb?

Konventionelle Zustellfahrzeuge liefern die Pakete in die Stadt, wo sie auf die eScooter umgeladen werden. So lassen sich Pakete auch an Adressen liefern, die durch Baustellen, Fahrverbote für Autos oder die Größe der Straße für Transporter schwer erreichbar sind. Dank fünf Akkus hat das Elektrofahrzeug genug Strom für eine komplette Tour. Aufgeladen wird es nachts über eine handelsübliche Steckdose.

„In allen drei Städten stößt der eScooter auf großes Interesse, und wir bekommen positives Feedback von Kunden und Empfängern“, sagt GLS-Austria-Geschäftsführer Axel Spörl. „Aus den Tests erhoffen wir uns wertvolle Erkenntnisse, um die eScooter bald schon im Regelbetrieb einzusetzen.“