Donnerstag:Digital – 19.12.2018 – No. 4

Do:Di* Digitalisierte Kühlung im Transport – Schließen sich Automatisierung und alte Industrien aus? – Meisten technischen Veränderungen stehen kurz bevor

Der Donnerstag ist jetzt :Digital! Das wöchentliche Briefing zu den digitalen Neuigkeiten aus aller Welt – ab jetzt jeden Donnerstag nur auf dispo.

Von

Zitat der Woche:

„Es geht nicht um ein „weiter wie bisher – nur ohne Staplerfahrer“, sondern um die Chance auf optimierte Abläufe, mehr Ordnung, mehr Transparenz und weniger Hektik und Gefahren.“

Thomas Albrecht vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik über Fahrerlose Transportsystem in der Logistik. 

Gekühlt bis zum Schluss

Das Großhandelsunternehmen Köhldorfer aus dem steirischen Feldbach setzt bei der Bestellung, aber auch beim Transport tiefgefrorener Lebensmittel an seine 1.800 Kunden bereits durch und durch auf Digitalisierung. Die Temperatur im Wagen wird von SIM-Karten überwacht und liefern mit den Lebensmitteln eine Temperaturaufzeichnung an die Großküchen – die könnten diese brauchen, wenn sie nachweisen müssen, dass die Kühlkette nicht durchbrochen wurde. Laut einer aktuellen KMU-Studie – u.a. durch die WKO erhoben – sehen vier Prozent der Transportunternehmen einen Wettbewerbsvorteil durch ihre Digitalisierung, 27 Prozent wollen die Potentiale hier besser nutzen. 

White Paper zum Thema

Neue Jobs in alten Industrien

Auch RHI Magnesita, ein österreichisch-brasilianisches Unternehmen für Feuerfestwerkstoffe, sieht Digitalisierung und Automatisierung als essentiell und sehr wohl vereinbar mit alten Industrien. In den 35 Fabriken auf der ganzen Welt sollen alle Produktionsabläufe vernetzt und stärker automatisiert, und dadurch bis zu 20 Prozent der Kosten gesenkt werden.Der gesamte Weg vom Bergwerk bis zum Kunden soll außerdem nachvollziehbar sein. Einige Jobs werden abgebaut, insgesamt werden aber mehr Leute aufgenommen – natürlich in neuen Berufsfeldern. 

In drei bis fünf Jahren

Dass die technische Entwicklung sich in den vergangenen Jahren beschleunigt hat, ist nicht bloß ein Gefühl, sondern laut dem Marktforschungsunternehmen IDC ein Faktum. So stünden viele Technologien kurz vor dem Durchbruch und die IT-Branche sei in einer „Phase dramatischer und disruptiver Transformation“. Der Großteil der Veränderungen würde in den nächsten drei bis fünf Jahren stattfinden, was auf viele Betriebe, die noch nicht so weit sind, sicherlich zeitlichen Druck ausübt. 

Und wenn Sie noch nicht genug haben: Kennen Sie schon den größten Transportroboter der Welt?

Do:Di und dispo wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest – wir behalten auch über die Feiertage die digitale Welt der Logistik im Auge und sind kommenden Donnerstag wie gewohnt wieder für Sie da!

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