Güter

FPÖ will Agrar- und Tiertransport einschränken

Um Tiere würdevoller zu behandeln und CO2 einzusparen, schlägt Harald Vilimsky eine Einschränkung im Transport vor.

Transport Lkw

Vilimsky hat neben dem einen Sitz fürs EU-Parlament auch weitere Vorschläge genannt, wie der Treibhausgasausstoß in der EU verringert werden könne und verwob die Thematik mit dem Tierschutz und dem Export einfacher landwirtschaftlicher Produkte innerhalb der Union. So sollten Lebendtiertransporte höchstens bis zum nächsten Schlachthof führen, was einem würdevollem Umgang mit den Tieren entspreche.

Die Tiertransporte sollten längstens vier Stunden dauern, sicherlich machbar seien längstens acht Stunden. Lebendtiertransporte in Drittstaaten seien auch "äußerst problematisch". Vilimsky hofft auf ein Fortkommen in diesem Bereich in der laufenden Plenarwoche.

"Positive Auswirkungen" hätte es aus auch, wenn der Export einfacher landwirtschaftlicher Güter innerhalb der Union limitiert werde, so der freiheitliche Generalsekretär. Es mache nicht länger Sinn, dass landwirtschaftliche Standardprodukte von einem Winkel der EU in den anderen Winkel der EU verliefert werden. "Wie viele Lkw-Transporte täglich stattfinden - da orte ich ein großes Potenzial für den Klimaschutz, eine CO2-Reduktion und eine Vorbildwirkung", sagte Vilimsky. (apa/red)

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