Case Study

Fronius lädt Alì auf

Warum eine italienische Supermarktkette ihre 350 elektrisch betriebenen Flurförderzeuge von Fronius laden lässt.

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Den internen Warentransport übernimmt eine Flotte von 350 elektrisch betriebenen Flurförderzeugen.

Die italienische Supermarktkette Alì will kräftig expandieren. Daher hat das Unternehmen unweit seines Firmensitzes in Padua ein neues Logistikzentrum errichtet. Eine Flotte von mehr als 350 elektrisch betriebenen Flurförderzeugen stellt den internen Warentransport sicher. Alì hat sich dabei für Batterieladetechnik von Fronius entschieden: Neben den Selectiva-Geräten mit dem energieeffizienten und schonenden Ri-Ladeprozess umfasst die Ausrüstung auch das intelligente Management-System Cool Battery Guide Easy, mit dem Alì die Auslastung seines Batteriepools optimieren, die Verfügbarkeit des Fuhrparks maximieren und gleichzeitig die laufenden Betriebskosten so gering wie möglich halten kann.

Kooperation mit Toyota

Das Logistikzentrum befindet sich nur einen Kilometer vom Firmensitz entfernt und bietet auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern Platz für über 40.000 Paletten. Alì kann mit dem fertiggestellten und in Betrieb genommenen Logistikzentrum das erhöhte Versandvolumen an seine Filialen auffangen. Für den Transport setzt Alì auf einen Fuhrpark, der im Einklang mit der nachhaltigen Unternehmenspolitik ausschließlich aus elektrisch betriebenen Flurförderzeugen besteht.

Fronius, bei, Ali © Fronius

44 Selectiva-Ladegeräte helfen beim Stromsparen.

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Die mehr als 350 Flurförderzeuge des Herstellers Toyota Material Handling sorgen in dem Logistikzentrum für einen schnellen, leisen und emissionslosen Materialfluss. Sie sind Teil eines Mietpakets mit fünf Jahren Laufzeit und einem Full-Service-Vertrag. Dieser umfasst auch die Antriebsbatterien, die die Stapler mit Energie versorgen. Das Logistikzentrum arbeitet an sechs Tagen pro Woche von 6 bis 22 Uhr in zwei Schichten: Durch diesen Umstand kommen auch Wechselbatterien zum Einsatz, damit die Flurförderzeuge während der Aufladung der leeren Batterien weiter genutzt werden können. „Das erhöht unsere Produktivität und verhindert vorzeitige Ausfälle der Akkus“, erklärt Luca Canola, Projektleiter bei Alì.

Visualisierter Ladezustand

Um die Ladungsträger effizient und zuverlässig mit Energie zu versorgen, setzt das Unternehmen auf Empfehlung von Cami2, dem Vertriebspartner von Toyota, der das gesamte intralogistische System pflegt, auf Batterieladetechnik von Fronius und dessen Informations- und Managementsystem Cool Battery Guide Easy. Dieses verbessert die Auslastung des Batteriepools deutlich: Eine Steuereinheit verarbeitet die Daten der einzelnen Ladegeräte und visualisiert durch einen blauen LED-Streifen am Gerät, welche Batterie am längsten vollgeladen und damit am kühlsten ist.

„Unsere Mitarbeiter werden dadurch intuitiv zur richtigen Batterie geführt“, bestätigt Canola. „Das verhindert, dass manche Akkus ununterbrochen genutzt werden und manche weniger oft. Durch diese gleichmäßige Nutzung der Batterien bleibt ihre Kapazität so lange wie möglich erhalten.“ Davon profitiert auch der Vertragshändler Toyota, der die Mietgeräte stellt: Schließlich müssen die teuren Ladungsträger seltener gewartet und ersetzt werden.

44 x Selectiva

Der Batterieladeraum ist mit insgesamt 44 Geräten vom Typ Selectiva in den Leistungsklassen 2kW und 8kW ausgerüstet. Diese sind dank des Ri-Ladeprozesses besonders sparsam im Stromverbrauch und schonend für die Batterien. „Bei herkömmlichen Prozessen kommt es häufig zu einer Überladung und damit auch zu einer Überhitzung der Akkus“, beschreibt Davide Miotello, National Sales Manager von Fronius Italia. „Das wirkt sich sowohl auf die Kapazität als auch auf die Lebensdauer der Batterien negativ aus – hohe Wartungskosten und eine niedrigere Verfügbarkeit der Flotte können so vermieden werden.“

Fronius, bei, Ali © Fronius

30.000 Quadratmeter bieten Platz für über 40.000 Paletten. Alì kann mit dem fertiggestellten und in Betrieb genommenen Logistikzentrum das erhöhte Versandvolumen an seine Filialen auffangen.

Wartungskosten halbiert

Mit herkömmlichen Ladegeräten geht ein erheblicher Teil der Energie während des Ladeprozesses in Form von Wärme verloren und verursacht erhebliche energetische und wirtschaftliche Verluste. Anders beim Ri-Ladeprozess: Durch die Modulation des Ladestroms passt er sich dem Innenwiderstand und damit der Kapazität, dem Alter und dem  Ladezustand der Batterie optimal an. „Das reduziert schädliche Überladungen auf ein Minimum“, fasst Miotello zusammen. „Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Batterie um etwa 20 Prozent, die Wartungskosten sinken um 50 Prozent, und der Anwender kann bis zu 30 Prozent Energie einsparen.“

Auftragnehmer

Fronius International (Hauptsitz: Pettenbach, OÖ) beschäftigt weltweit rund 3.800 Mitarbeiter in den Bereichen Schweißtechnik, Photovoltaik und Batterieladetechnik. Der Exportanteil von rund 89 Prozent wird mit 28 internationalen Fronius-Gesellschaften und Vertriebspartnern oder Repräsentanten in mehr als 60 Ländern erreicht. Bis heute hält das Unternehmen mehr als 1.200 Patente.

Auftraggeber

Die Supermarktkette Alì Supermercato (Mestre, I) ist einer der führenden Lebensmittelhändler in Norditalien. In mehr als 110 Verkaufsfilialen in Venetien und der Provinz Ferrara bietet Alì den Kunden hochwertige und frische Produkte von ausgewählten Lieferanten. Etwa 3.500 Mitarbeiter sind bei der Kette beschäftigt.

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