Logistik logisch

Pickst du noch richtig?

Ein oder zwei Stufen? Statisch oder dynamisch? Kommissionierung ist nicht gleich Kommissionierung. Hier erklären wir die Unterschiede und Eignungen.

Von
Lager Intralogistik Kommissionierung Picking Fördertechnik

Wenn für den Kunden der Online-Bestellvorgang zu Ende ist, geht in der Lagerhalle die Arbeit los. Beim Picken, Verpacken und Verschicken gibt es verschiedene Methoden, alle mit ihren Vor- und Nachteilen. Sehen Sie hier die verschiedenen Wege der Kommissionierung!

Die einstufige Kommissionierung

Bei der einstufigen Kommissionierung wird der Picker je nach Auftrag durch das Lager geschickt. Der Vorteil: Die Ware muss im Anschluss nicht mehr sortiert werden.

Im DPS können Artikel auch von Lagerpaletten direkt in den Auftragsbehälter kommissioniert werden © Witron

Die zweistufige Kommissionierung

Wie funktioniert hingegen die zweistufige Kommissionierung? Mehrere Aufträge werden zusammengefasst – es wird also nicht auftragsbasiert, sondern artikelbasiert gearbeitet. Am Ende werden die Artikel auf die Aufträge sortiert. 

https://youtu.be/iteCIVt7kyw

Mann-zur-Ware 

Neben der Kommissionierung wird noch zwischen den Systemen Ware-zum-Mann und Mann-zur-Ware unterschieden. Mann-zur-Ware ist das statische System – der Kommissionierer entnimmt die Ware. Meist händisch. Der Vorteil erscheint schnell klar: relativ hohe Leistung bei relativ niedrigen Kosten. Ist der Warenaufwand also nicht allzu groß, eignet sich dieses System traditionell für KMU.  

https://youtu.be/v2J_rir-2Xc

Ware-zum-Mann

Dynamisch ist hingegen das System Ware-zum-Mann. Hierzu benötigt es Fördertechnik, die natürlich einen gewissen Investitionsaufwand mit sich bringt. Bei konstant hohen Auftragsmengen eignet sich dieses System allerdings mehr als das statische, um die Arbeiter zu entlasten. Ein Backup-Plan für den Fall eines maschinellen Ausfalls sollte aber natürlich vorhanden sein. 

https://youtu.be/2LO-1rk0pMc

Folgen Sie Dispo auch auf Twitter!