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Post testet Vorzimmer-Zustellung

Gemeinsam mit A1 und Nuki will die Post einen weiteren Schritt im „Kampf gegen den gelben Zettel“ tun.

Von einem „bahnbrechenden Projekt“ spricht Peter Umundum, Logistik-Vorstand der Österreichischen Post: Im „Kampf gegen den gelben Zettel“ startet die Post gemeinsam mit A1 und dem Hersteller smarter Schließsysteme Nuki Home Solutions einen Testlauf für die Vorzimmer-Zustellung.

Dabei wird die Türe des Empfängerhaushalts an der Innenseite mit einem Nuki Smart Lock ausgestattet. Der Empfänger vergibt an den Zusteller aktiv eine Berechtigung, dieser kann die Türe mittels Handhelds öffnen. Eine Bodenmatte im Vorzimmer markiert den Platz, an dem das Paket abgestellt werden soll. Optional kann das Abstellen des Pakets via Smart-Home-Geräten von A1 gefilmt werden und live oder im Nachhinein verfolgt werden.

Keine Angst vor Vorbehalten

Dass die psychologische Hürde, Zusteller in die Wohnung einzulassen, zu hoch sein könnte, glauben die Projektteilnehmer nicht. Nuki-Gründer Martin Pansy verweist einerseits auf das hohe Vertrauen, das die Post und A1 in Österreich genießen. Außerdem zeige die Erfahrung: „Je länger Sie mit einem smarten Türschloss leben, desto mehr werden Sie es flexibel einsetzten und auch den Mehrwert erkennen.“

White Paper zum Thema

Testphase beginnt im Mai

Ab sofort suchen die Partner Teilnehmer für die Testphase. Bis zum 23. Mai können sich Menschen über 18 Jahre mit Wohnsitz in Wien, Graz oder Niederösterreich unter post.at/vorzimmer-zustellung für den Test bewerben, der von Juli bis Dezember 2021 laufen wird.

Die Nuki-Hardware wird für diese Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt, hinzu kommt ein kostenloses Jahr „AllesPost“. Das Pricing des Regelbetriebs, sagt Peter Umundum, werde derzeit noch kalkuliert.

Hier finden Sie ein YouTube-Video zur Vorzimmer-Zustellung.