Schiffsverkehr

So viel wurde im vergangenen Jahr auf der Donau transportiert

Trotz einer ungünstigen Ausgangslage wurde 2017 ein starkes Plus im Frachttransport erzielt.

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Das über die Donau geschipperte Warenvolumen nahm letztes Jahr wieder zu. Damit war Anfang 2017 noch nicht zu rechnen, als extreme Kältewellen und Vereisungen im Januar und Februar den Schiffverkehr massiv behinderten und teilweise sogar stoppten. Der Eisbrecher MS Eisvogel musste ausrücken, um das Zufrieren der Wiener Häfen zu verhindern.

Hernach zog der Frachttransport auf dem österreichischen Donauabschnitt aber so stark an, dass gegenüber 2016 ein Plus von sechs Prozent erzielt werden konnte.

Nicht nur wurden mit 9,6 Millionen Tonnen mehr Güter als im Vorjahr transportiert, auch waren mehr Güterschiffe unterwegs. Laut Statistik Austria fuhren 2017 zwischen Passau und Hainburg mehr als 8.900 beladene Schiffe. Das ist ein Anstieg um 500 Fahrten beziehungsweise 5,7 Prozent gegenüber 2016.

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Ob sich dieses Plus 2018 halten oder sogar noch ausbauen lässt, wird sich noch zeigen. Doch der Start ins Jahr verlief bereits um einiges günstiger. Der heurige Januar verlief in Wien ungewöhnlich mild. Eisvogel konnte im Hafen bleiben.

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