Projekte

Über drei Ebenen

Für das Gesundheitsunternehmen Fresenius Kabi realisierte Kardex Mlog im Zuge einer Aufstockung und Erweiterung des deutschen Logistikzentrums eine neue Förderanlage über mehrere Etagen und Bereiche.

Intralogistik Kardex Mlog Logistikzentren

Das 1996 von Kardex Mlog am Standort Friedberg errichtete, vollautomatische Hochregallager wurde immer wieder erweitert, modernisiert und zum internationalen Logistikzentrum mit einer Fläche von 16.500 m² und rund 75.000 Palettenstellplätzen ausgebaut.

Im aktuellen, im März 2020 abgeschlossenen Projekt wurden mehrere bestehende Hallenbereiche über einen neuen Kommissionierbereich und eine Gebäudeaufstockung miteinander verbunden und die Abläufe im Lager neu organisiert. Kardex Mlog erhielt dabei den Auftrag über die Erweiterung der Fördertechnik inklusive der Steuerung, der Anpassung des bestehenden Visualisierungssystems und der Ankopplung an die kundenseitige Lagerverwaltung und den Materialflussrechner.

Nach der Aufstockung konnten die unterschiedlichen Hallenbereiche über alle Ebenen mit einem ebenfalls neuen, bauseitigen Kommissionierbereich verbunden werden. Dazu ergänzte Kardex Mlog die bestehende Anlage um neue Fördertechnik mit zwei Auf- und Abgabeplätzen, Stetigfördertechnik, einem Verteilerwagen und zwei Vertikalumsetzern.

White Paper zum Thema

Die über das Dach eingebrachten Vertikalumsetzer bedienen alle Stockwerke und können jeweils bei einer maximalen Hubgeschwindigkeit von 80 m/s pro Stunde rund 110 Paletten vom Erdgeschoss in das zweite Obergeschoss transportieren. Der dort installierte Verteilerwagen erreicht bei 100 m/s eine Leistung von 120 Pal/h. Damit fügen sich die neuen Komponenten optimal in die Bestandsumgebung, deren Durchsatz nicht verändert wurde.

Die den Vertikalumsetzern nachfolgende Fördertechnik baute Kardex Mlog in der oberen Etage komplett neu auf. Im 1. OG wurde der bestehende Verteilerwagen durch die Verlängerung des Fahrwegs an beide Umsetzer angeschlossen. Zudem wurde ein neuer Abgabeplatz installiert. Im Erdgeschoss erfolgte die Anbindung an die bestehende Förderanlage zum Hochregallager durch die Integration von Drehtischen.

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