Case Study

Warum die Feuerwehr Bonn Efaflex-Tore bekam

Möglichst schnell, möglichst leise. Warum sich die Berufsfeuerwehr in Bonn für Tore von Efaflex entschieden hat.

Efaflex Case Study Anlagen Intralogistik

Rund 15 Ausfahrten pro Tag: Die Tore der Feuerwehr Bonn müssen 60 Öffnungszyklen in 24 Stunden absolvieren.

Der Austausch war wohl dringend. Die bestehenden, elektromotorisch angetriebenen Stahl-Schiebefalttore stammten aus den 1970er-Jahren, und die damit einhergehenden Alterserscheinungen waren angesichts der potenziellen Eile der Funktion nicht mehr tragbar.

Die Bonner Berufsfeuerwehr brauchte also Tore. „Wir haben für die Auswahl der neuen Tore Kontakt zu anderen Feuerwehren aufgenommen und uns auch Tore in Industriebetrieben angesehen“, erzählt Feuerwerker Marcel Fröhlen, „nach einer europaweiten Ausschreibung hat Efaflex den Zuschlag erhalten.“ Geholfen hat wohl, dass der Auftraggeber bereits im ersten Bauabschnitt neun Tore des Unternehmens montiert hatte.

Die nun gesuchten Tore mussten einiges vorweisen können. Einerseits – logisch – eine hohe Öffnungsgeschwindigkeit. „Wenn uns beim Ausrücken und somit bei der Anfahrt wertvolle Sekunden verloren gehen, bedeutet das schlimmstenfalls die Gefährdung von Menschenleben“, sagt Fröhlen. Genauso wichtig: die Laufruhe. Wie in den meisten Feuerwachen, liegen die Ruheräume für die Feuerwehrleute auch in der Feuerwache 1 der Bonner Feuerwehr direkt über der Fahrzeughalle. Angesichts durchschnittlich 15 Ausfahrten pro Tag – und somit 60 Tor-Öffnungszyklen für Ein- und Ausfahrten – also ein gewichtiges Argument.

Dreifach zu öffnen

Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten der Schnelllauftore EFA-STT-L, sechs Stück davon wurden eingebaut. Das wind- und wetterfeste Torblatt besteht aus kristallklaren, PVC-freien Lamellen aus Acrylglas. Die Teilung erfolgt im Rastermaß von 225 mm, womit mehr als 70% der Torfläche durchsichtig sind. Das Torblatt wird beim Öffnen platzsparend, berührungslos und somit verschleißfrei aufgenommen, weil die einzelnen „Lagen“ während der Bewegung mit bis zu 3 m/s kontinuierlich auf Abstand gehalten werden.

Drei der Tore in der Front werden berührungslos mit Transpondern gesteuert und für den Personenverkehr genutzt. Dort verzeichnen die Tore erheblich mehr Öffnungszyklen.“ Die Tore sind für Feuerwehren so ausgestattet, dass ein sicheres Öffnen unter allen erdenklichen Eventualitäten sichergestellt ist. Bei einem Stromausfall schalten die Torsteuerungen automatisch auf die Einspeisung über Notstromaggregate um. In dieser Betriebsart ist es ebenso möglich, einzelne Tore oder im Alarmfall alle Tore von der zentralen Leitstelle aus gemeinsam fernzusteuern. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass auch die Notstromversorgung ausfällt, kann jedes Tor noch durch manuellen Eingriff geöffnet werden: In den seitlichen Zargen liegen integrierte Zugfederpakete, die bei jedem Schließvorgang vorgespannt und anschließend arretiert werden. Ein Griff zum Nothebel löst die Bremse, sodass sich das Torblatt über Federkraft von ganz alleine schnell nach oben bewegt.

Auftraggeber

Die Feuerwehr Bonn ist für die Sicherheit von rund 320.000 Einwohnern verantwortlich. 350 Feuerwehrleute im Einsatzdienst sind auf drei Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet verteilt. Die Feuerwache der Universitätsklinik wird ebenfalls von der Bonner Berufsfeuerwehr besetzt.

Auftragnehmer

Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme (Bruckberg, Niederbayern) produziert seit 1974 schnelllaufende Tore: Spiral-, Roll-, Falt-, Reinraum-, Tiefkühl- und Maschinenschutztore. Das inhabergeführte Unternehmen beschäftigt mehr als 1.200 Mitarbeiter weltweit und ist ein zuverlässiges, inhabergeführtes Familienunternehmen.

Diese Story finden Sie auch in dispo Ausgabe 4/2018.