Telematik : So funktioniert der Einstieg ins telemetrische Fuhrpark-Management

Die Vorteile eines telemetrischen FM-Systems zeigen sich oft bereits nach kurzer Zeit. Neben der Optimierung der Flottenorganisation profitieren Unternehmen von einer besseren Auslastung der Fahrzeuge, kürzeren Transportwegen und verringerten Verspätungen durch eine flexible Disposition. Zudem ermöglicht das Monitoring der Fahrten eine lückenlose Nachverfolgung abgeschlossener Aufträge, während das Fernauslesen digitaler Tachographen Zeit spart.
Studien des Max-Planck-Instituts haben gezeigt, dass eine optimierte Disposition und der Einsatz von Telematik zu folgenden Effekten führen: Unternehmen erzielen mit weniger Personal höhere Umsätze, reduzieren ihre CO2-Emissionen und steigern ihre Fahrleistung bei geringerem Kraftstoffverbrauch. Die Einführung eines modernen FM-Systems bietet also nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern trägt auch zur ökologischen Nachhaltigkeit bei.
Experten empfehlen, sich bei der Wahl eines Anbieters auf drei zentrale Kriterien zu konzentrieren: Erfahrung, Flexibilität und Zukunftsfähigkeit. Ein Anbieter mit langjähriger Expertise kann eine ausgereifte und praxiserprobte Lösung bieten. Das System selbst sollte modular aufgebaut sein, sich an individuelle Anforderungen anpassen lassen und eine weitgehende Automatisierung ermöglichen. Zudem ist es wichtig, dass der Einstieg schnell und unkompliziert möglich ist und das System langfristig mit neuen Entwicklungen kompatibel bleibt.
Ein Beispiel für eine solche Lösung ist BlueLOGICO von Tachoeasy. Die Software ermöglicht es Unternehmen, ohne größere Investitionen in Hardware in das telemetrische Fuhrpark-Management einzusteigen. Eine Smartphone-kompatible App namens TEOS bietet bereits viele Funktionen wie Echtzeit-Ortung und Auftragssteuerung. Dadurch können auch kleinere Betriebe oder Start-ups erste Erfahrungen sammeln, bevor sie das System schrittweise erweitern.
Nach und nach lässt sich BlueLOGICO um weitere Funktionen ergänzen, darunter die Berechnung von Restlenkzeiten, Fahrstilanalyse, Trailer-Ortung und elektronische Führerscheinkontrollen. Auch elektronische Lieferscheine, Zeiterfassung, Mautberechnung und Verkehrsdatenanalysen sind integrierbar. Zudem lassen sich Dispositions- und Auftragsdaten direkt mit einem ERP-System verknüpfen.